Stellungnahme von Galatasaray zu Schwarzmarkt-Tickets

Der Verein Galatasaray hat eine Erklärung zu den in den letzten Tagen aufgekommenen Vorwürfen bezüglich Schwarzmarkt-Tickets abgegeben.

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In der Stellungnahme des gelb-roten Vereins zu diesem Thema heißt es: "Um den Spekulationen ein Ende zu setzen, die darauf abzielen, unseren Verein mit Schwarzmarkt-Tickets in Verbindung zu bringen, hat unser Präsident Dursun Aydın Özbek in der Pressekonferenz vom 23. August einen Appell an die gesamte Galatasaray-Gemeinde gerichtet und jeden, der über Informationen oder Dokumente verfügt, gebeten, sich an unseren Verein zu wenden.

In der Zwischenzeit wurden nicht nur Informationen, sondern alle eingegangenen Beschwerden als Hinweise akzeptiert, und für jeden Vorgang, der Gegenstand dieser Beschwerden war, wurde Kontakt mit den Verantwortlichen von Passo aufgenommen.

Darüber hinaus wurde beschlossen, eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer Untersuchung der Unregelmäßigkeiten in Bezug auf die genannten Gerüchte zu beauftragen und bei Feststellung von Missbrauch rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten.

Die seit der letzten Saison von Passo geforderten Arbeiten zur Softwareentwicklung des Online-Ticketverkaufssystems wurden abgeschlossen, und das neue System ist seit Saisonbeginn im Einsatz. Die Arbeiten zur weiteren Verbesserung dieses Systems dauern an.

Mit einem neuen System wurde jedem unserer Dauerkarteninhaber das Recht eingeräumt, seine Spieltickets während der gesamten Saison unbegrenzt an 3 von ihnen festgelegte Personen zu übertragen. Unsere Dauerkarteninhaber werden diesbezüglich noch detailliert informiert. Abgesehen davon wurden alle Dauerkarten- und Ticketübertragungen geschlossen.

Bezüglich der besagten spekulativen Nachrichten wurde auch ein Antrag bei der SPK (Kapitalmarktbehörde) gestellt, um die notwendigen Untersuchungen durchzuführen.

Neben all diesen Entwicklungen hat unser Prüfungsausschuss unserem Vorstand mitgeteilt, dass er im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse und Verantwortlichkeiten eine Untersuchung zu den Vorwürfen eingeleitet hat. Der Prozess wird weiterhin mit voller Transparenz mit der Öffentlichkeit geteilt."