Strafanzeige von Trabzonspor bei der SPK

Trabzonspor hat bei der türkischen Kapitalmarktbehörde (SPK) Strafanzeige wegen organisierter marktstörender Transaktionen erstattet, die angeblich zu den starken Kursverlusten bei Aktien und Bezugsrechten geführt haben.

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In einer offiziellen Erklärung von Trabzonspor heißt es: „Im Zusammenhang mit den Kapitalherabsetzungs- und -erhöhungsprozessen ist der Preis für TSPOR-Bezugsrechte, der sich mit Beginn der Ausübung der Rechte am 19. Juni 2025 auf 3,45 TL belief, infolge ungewöhnlicher Preisbewegungen irrational gefallen.“

Der Verein erklärte, dass die durchgeführten Untersuchungen ergeben hätten, dass Transaktionen, die über bestimmte Brokerhäuser organisiert durchgeführt wurden, die Marktordnung gestört und zu Verlusten bei den Anlegern geführt hätten.

In der Erklärung wurden folgende Punkte aufgeführt:

„Unsere Untersuchungen haben uns zu der Überzeugung gelangen lassen, dass marktstörende Transaktionen, die von böswilligen Personen oder Gruppen über bestimmte Brokerhäuser organisiert durchgeführt wurden, den Preis der TSPOR-Bezugsrechte auf anormale Weise gedrückt haben. Aufgrund der daraus resultierenden hochprofitablen Arbitrage haben dieselben Gruppen oder Personen durch ihre Transaktionen auch den Kurs der TSPOR-Stammaktien nach unten gedrückt und so zu Lasten unserer Anleger gehandelt.“

PROZESS ZUM SCHUTZ DER ANLEGERRECHTE WIRD VERFOLGT

Trabzonspor gab bekannt, dass man bei der Kapitalmarktbehörde (SPK) eine offizielle Strafanzeige eingereicht habe, um die Details der manipulativen Bewegungen aufzudecken und die Verantwortlichen zu identifizieren. Der Prozess werde vom Verein akribisch verfolgt.

Am Ende der Erklärung hieß es:

„Der Prozess wird von uns sorgfältig verfolgt werden, und zum Schutz der Rechte unserer Anleger werden wir in Zusammenarbeit mit allen relevanten Institutionen und Organisationen, insbesondere der Kapitalmarktbehörde (SPK), handeln.“