TFF entscheidet auf Wertung als Niederlage

Der türkische Fußballverband (TFF) hat bekannt gegeben, dass Sakaryaspor aufgrund des Einsatzes von sieben ausländischen Spielern im Spiel gegen Sivasspor mit einer Wertung als Niederlage belegt wurde.

12punto

Die Entscheidungen des professionellen Fußball-Disziplinarausschusses (PFDK) wurden auf der Website des türkischen Fußballverbandes veröffentlicht.

Im Spiel der 1. Lig zwischen Sakaryaspor und Sivasspor, das am Montag, den 29. September, stattfand, war die Heimmannschaft wegen eines Verstoßes gegen die Ausländerregelung an den PFDK verwiesen worden.

Der PFDK gab bekannt, dass Sakaryaspor aufgrund des Regelverstoßes mit einer 0:3-Niederlage gewertet wird.

WAS WAR PASSIERT?

In der 1. Lig dürfen Vereine gemäß der Regelung zur Spielerberechtigung im ersten Absatz des entsprechenden Artikels maximal 8 ausländische Spieler auf den Spielberichtsbogen setzen, wobei sich während des laufenden Spiels gleichzeitig maximal 6 von ihnen auf dem Platz befinden dürfen.

Bei Sakaryaspor, wo Jakub Szumski, Kakuta, Kolovetsios und Vukovic in der Startelf standen, wurden später in der 62. Minute Ben Yedder und in der 75. Minute Kobiljar eingewechselt. 

Mit der Einwechslung von Akuazaoku für Burak Çoban in der 82. Minute befanden sich zeitgleich 7 ausländische Spieler von Sakaryaspor auf dem Spielfeld.

RÜCKTRITTSGESUCH NICHT ANGENOMMEN

Nach diesem Vorfall hatte der Trainer von Sakaryaspor, Serhat Sütlü, erklärt, dass er die Verantwortung übernehme und seinen Rücktritt eingereicht habe.

Sütlü gab bekannt, dass sein Rücktritt nicht angenommen wurde und er aufgrund des laufenden Kongressprozesses auf Wunsch des Vorstands im Amt bleiben werde.

Diesbezüglich äußerte sich Sütlü wie folgt: "Aufgrund des Fehlers bei der Ausländerregelung, der sich in den vergangenen Tagen ereignet hat, habe ich die Verantwortung übernommen und dem Verein meinen Rücktritt angeboten, doch unser Vorstand hat diesen nicht angenommen. Aufgrund des Kongressprozesses, in dem sich Sakaryaspor befindet, werde ich auf Wunsch unseres Vorstands weiterhin meine Aufgabe wahrnehmen. Gleichzeitig möchte ich der Öffentlichkeit mitteilen, dass ich dem Vorstand mein Rücktrittsschreiben mit Datum vom 12. Oktober übergeben habe, um den Weg für unsere neue Führung, die ihr Amt antreten wird, freizumachen."