TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi: 'Alle Ligen werden am Dienstag, den 19. Dezember, fortgesetzt'

TFF-Präsident Büyükekşi verurteilte den Angriff auf Schiedsrichter Halil Umut Meler nach dem Spiel Ankaragücü gegen Rizespor. Büyükekşi erklärte: "Um eine Wiederholung solcher Vorfälle zu verhindern, planen wir, zusätzlich zu Funktionssperren und Geldstrafen weitere Sanktionen einzuführen."

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Nach dem Spiel der 15. Woche der Süper Lig zwischen MKE Ankaragücü und Çaykur Rizespor in Ankara wurde der Schiedsrichter Halil Umut Meler von Faruk Koca, dem Präsidenten des gastgebenden Vereins, mit einem Faustschlag angegriffen. Meler, der zu Boden ging, wurde zudem von einigen Personen, die das Spielfeld betreten hatten, getreten.

Der Präsident des türkischen Fußballverbandes (TFF), Mehmet Büyükekşi, äußerte sich auf einer zu diesem Thema einberufenen Pressekonferenz.

Mehmet Büyükekşi kündigte an, dass die Ligen am Dienstag, den 19. Dezember, wieder aufgenommen werden.

Bezüglich der Situation von Ankaragücü in der Liga sagte Büyükekşi: "Der TFF verfügt über entsprechende Gremien. Der Vorsitzende der Rechtsabteilung des TFF leitet nach jedem Spieltag die Fälle an das Disziplinarkomitee weiter. Die notwendigen Überweisungen wurden gestern vorgenommen. Der TFF hat in dieser Angelegenheit keine Entscheidungsgewalt. Die Befugnis liegt beim unabhängigen PFDK (Professionelles Fußball-Disziplinarkomitee). Diese werden morgen tagen. Die Entscheidung wird am Donnerstag bekannt gegeben."

"KEINE REDE DAVON, DASS ER AUFHÖRT"

Büyükekşi betonte, dass Schiedsrichter Halil Umut Meler sowohl bei der UEFA als auch bei der FIFA sehr geschätzt werde und sagte: "Wir erwarten, dass er bei der EURO 2024 zum Einsatz kommt. Es ist derzeit keine Rede davon, dass er seine Schiedsrichterkarriere beendet."

Büyükekşi erklärte, dass man plane, zur Vermeidung solcher Vorfälle neben Funktionssperren und Geldstrafen zusätzliche Sanktionen einzuführen, und fügte hinzu: "Bei unseren Gesprächen mit den Ministerien wird der TFF seinen Teil dazu beitragen, die notwendigen Gesetzesänderungen vorzunehmen."

"ER WAR NICHT SO EINE PERSON"

Darüber hinaus äußerte sich der TFF-Präsident kontrovers. Büyükekşi sagte: "Unser Präsident Faruk war nicht so eine Person. Wir wissen nicht, ob ein gesundheitliches Problem vorlag."

Abschließend stellte Büyükekşi fest, dass das Thema ausländische Schiedsrichter derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe.