TFF veröffentlicht Stellungnahme zu Geldwäsche- und Wettvorwürfen

Der türkische Fußballverband (TFF) hat eine Erklärung zu den jüngst aufgekommenen „Geldwäsche- und Wettvorwürfen“ abgegeben.

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Der türkische Fußballverband (TFF) hat eine Erklärung zu den jüngst im türkischen Fußball aufgekommenen „Geldwäsche- und Wettvorwürfen“ abgegeben.

Hier ist die Stellungnahme des TFF:

„Die Befugnis zur Festlegung der Ticketpreise bei Fußballspielen liegt bei unseren Vereinen. In den derzeitigen TFF-Regelungen ist lediglich ein Verhältnis für den Preis von Gästetickets im Vergleich zu den Preisen für Heimtickets vorgesehen; eine Begrenzung für Unter- oder Obergrenzen der Ticketpreise existiert jedoch nicht. Zudem wurden bei der Prüfung der Ticketverkaufszahlen und der erzielten Ticketeinnahmen über das E-Ticket-System für Spiele, bei denen der betreffende Verein Gastgeber war, keinerlei Unregelmäßigkeiten zwischen den verkauften Tickets und den Gesamteinnahmen festgestellt. Andererseits hat der TFF mit Beschluss des Vorstands vom 06.11.2023 die Akte an die Ethikkommission überwiesen, um die notwendigen Untersuchungen zu den in den Medien verbreiteten Vorwürfen illegaler Wetten im Zusammenhang mit einem Spiel des besagten Vereins durchzuführen. Darüber hinaus hat der TFF aufgrund seiner kompromisslosen Haltung gegenüber Geldwäsche und Wetten einen detaillierten Prozess geplant, um alle Vorwürfe bis ins kleinste Detail zu untersuchen, und steht hierzu in Koordination mit dem Innenministerium, dem Ministerium für Jugend und Sport sowie anderen zuständigen Stellen. Eine weitere Aufgabe des TFF ist es, die Zuschauerzahlen im Fußball zu erhöhen. Unabhängig vom Ergebnis der Untersuchung gibt der Verband bekannt, dass er ab der zweiten Saisonhälfte eine Regelung zur Standardisierung der Ticketverkaufspreise einführen wird.“

„IM STADION SIND 3 PERSONEN“

Fenerbahçe-Präsident Ali Koç hatte sich im Vorstandsgremium zu diesem Thema geäußert.

Hier ist die Stellungnahme von Ali Koç:

„Es ist die Rede von einer Mannschaft, die 536 Passolig-Karten hat und Tickets für 4.000 bis 5.000 TL verkauft. Es heißt, 10.000 Tickets seien verkauft worden, aber im Stadion seien nur 3 Personen. Bei einem anderen Spiel hieß es, es seien Tickets im Wert von 50.000 TL verkauft worden. Es wird also der Vorwurf der Geldwäsche erhoben. Ich halte das für einen sehr schwerwiegenden Vorwurf.“

ERSTER VORWURF KAM VON MURAT AĞIREL

Der Journalist Murat Ağırel hatte die Behauptung aufgestellt, dass die Eigentümer von Tuzlaspor, die überhöhte Ticketpreise festlegten, auf diese Weise Einnahmen aus illegalen Wetten aus dem Ausland legalisierten. Ağırel behauptete, dass die von Tuzlaspor zu überhöhten Preisen angebotenen Tickets zwar über das Passolig-System als verkauft erschienen, jedoch niemand zum Spiel erschienen sei. Die Seite von Tuzlaspor wies diese Vorwürfe in derselben Fernsehsendung zurück.