Torjubel der Politik zum Opfer gefallen: Vertrag des Fußballers aufgelöst!
Das ruandische Fußballteam Rayon Sports hat den Vertrag des kongolesischen Mittelfeldspielers Heritier Luvumbu mit der Begründung aufgelöst, er habe nach einem Tor eine „politische Botschaft“ gesendet.
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Das ruandische Fußballteam Rayon Sports hat den Vertrag des kongolesischen Mittelfeldspielers Heritier Luvumbu mit der Begründung aufgelöst, er habe nach einem von ihm erzielten Tor eine „politische Botschaft“ gesendet.
Berichten der lokalen Presse zufolge führte die Geste Luvumbus, bei der er nach seinem Freistoßtor im Spiel gegen den Police FC am Sonntag, dem 11. Februar, seinen Mund mit der linken Hand bedeckte und mit der Hand zielte, zur Trennung von Rayon Sports.
Der 29-jährige Fußballer kehrte nach der Vertragsauflösung in sein Heimatland, die Demokratische Republik Kongo, zurück.
Rayon Sports verurteilte den Spieler zunächst, gab jedoch später eine zweite Erklärung ab, in der es hieß: „Rayon Sports und der Spieler Heritier Luvumbu haben sich einvernehmlich auf die Auflösung des Vertrags geeinigt.“
Der ruandische Fußballverband hatte den Mittelfeldspieler zudem mit einer sechsmonatigen Sperre belegt, mit der Begründung, dass „die Verwendung politischer Symbole oder Worte im Fußball verboten ist“.
Die Spannungen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda haben seit letztem Jahr zugenommen. Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig, Rebellen innerhalb ihrer Grenzen zu unterstützen.