Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan: 'Ich habe überlegt, die Mannschaft vom Platz zu holen'

Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan äußerte sich nach der Niederlage gegen Fenerbahçe mit deutlichen Worten.

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Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan sprach nach der 0:1-Auswärtsniederlage gegen Fenerbahçe zur Presse. Doğan reagierte scharf auf die Entscheidung, ein Tor abzuerkennen, und sagte: "Ich habe zwischendurch überlegt, die Mannschaft vom Platz zu holen. Niemand hat ein solches Recht. Unser aberkanntes Tor entbehrt jeder Logik. Ich verstehe nicht, auf welcher Grundlage diese Entscheidung getroffen wurde. Ich versuche, im Rahmen des Respekts zu bleiben."

Doğan erklärte, er sei in die Umkleidekabine gegangen, um seinen Spielern zu gratulieren: "Trabzonspor hat heute auf dem Platz einen ordentlichen Kampf gezeigt. Ich habe unserem Trainerteam und unseren Spielern einzeln gratuliert. Beide Mannschaften haben ihr Bestes gegeben", so seine Worte.

'ICH HABE ÜBERLEGT, ZURÜCKZUTRETEN'

Doğan gab zudem an, über einen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden der Klubvereinigung (Kulüpler Birliği) nachgedacht zu haben: "Nach dem Spiel habe ich über einen Rücktritt nachgedacht, aber das wäre gegenüber unseren anderen Präsidenten unfair gewesen. Wir werden unseren Kampf mit allen Vereinen, insbesondere mit den anatolischen Klubs, noch entschlossener fortsetzen", sagte er.

Doğan betonte die Entschlossenheit der Trabzonspor-Gemeinschaft: "Die Trabzonspor-Gemeinschaft ist keine, mit der man es sich leichtfertig verscherzen sollte. Wenn es nötig ist, tun wir, was getan werden muss. Diese Situation steht uns mittlerweile bis zum Hals. Niemand hat das Recht, so etwas zu tun. Ich fordere alle dazu auf, vorsichtig zu sein", erklärte er.

Abschließend betonte Doğan, dass weder die eine noch die andere Mannschaft benachteiligt werden dürfe: "Weder Fenerbahçe noch Trabzonspor sollten ungerecht behandelt werden. Uns darf nicht direkt ins Gesicht schauend dieses Unrecht angetan werden. Wir werden das nicht zulassen", sagte er.