Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan weist Vorwürfe über staatliche Unterstützung beim Salah-Transfer scharf zurück

Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan erklärte, dass nach dem Salah-Transfer innerhalb von 3 Tagen Dauerkarten im Wert von rund 550 Millionen Lira verkauft wurden; er wies die Vorwürfe zurück.

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Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan äußerte sich zu den aufsehenerregenden Themen rund um den Transfer von Mohamed Salah zum bordeaux-blauen Verein. Im Gespräch mit HT Spor gab Doğan Auskunft über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Transfers, die in den sozialen Medien aufgekommenen Gerüchte sowie die geplanten Verstärkungen für den Sturm.

Doğan wies die Behauptungen zurück, dass eine Pfändung auf das Gehalt von Salah vorliege, und betonte, dass man rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet habe, die diese Nachrichten verbreitet haben. Doğan erklärte: „Technisch gesehen ist so etwas gar nicht möglich. Ein solches Thema existiert nicht. Wir haben die notwendigen juristischen Schritte gegen die Verantwortlichen eingeleitet.“

Bezüglich der Transferkosten sagte Doğan, dass die Unterstützung der Fans die Erwartungen erfüllt habe. Der Trabzonspor-Präsident gab an, dass nach den Zahlen, die er am Morgen erhalten habe, innerhalb von etwa 3 Tagen Dauerkarten im Wert von 550 Millionen Lira verkauft wurden, wobei Trikotverkäufe in dieser Rechnung noch nicht enthalten seien. Doğan sagte: „Mehr als die Hälfte der jährlichen Kosten des Transfers ist bereits gedeckt.“

Doğan wies zudem die Behauptungen, dass Trabzonspor finanzielle Unterstützung von staatlichen Institutionen erhalte, entschieden zurück. „Wir haben nicht einen einzigen Lira an solcher Unterstützung erhalten“, sagte Doğan und bezeichnete diese Aussagen als „eine riesige, schamlose Lüge“.

Doğan berichtete, dass Salah bei der Unterzeichnungszeremonie vom Interesse der Fans beeindruckt gewesen sei und der Spieler angesichts der Atmosphäre erstaunt reagiert habe. Doğan teilte mit, dass Salah zu ihm gesagt habe: „Es war gut, dass du mich diesen Menschen vorgestellt hast“, und argumentierte, dass die Stadt Trabzon damit eine weltweite Werbung für sich gemacht habe.

Doğan stellte klar, dass auch die Berichte über das Haus, in dem Salah in Trabzon wohnen werde, nicht der Wahrheit entsprächen; der Spieler werde in dem Haus wohnen, in dem zuvor der ehemalige Spieler Nwakaeme gelebt habe. Bezüglich der Stürmer-Verpflichtung sagte Doğan, dass die Arbeiten fortgesetzt würden: „Wir kommen schnell voran. Wenn unsere Fans die Dauerkarten aufkaufen, kommen wir noch schneller voran“, so seine Botschaft.