US-Sportlerin Simone Biles kehrt mit Goldmedaille zum Turnen zurück
Nach rund zwei Jahren Pause nahm die US-Amerikanerin Simone Biles an den 52. Turn-Weltmeisterschaften in Belgien teil und gewann bei ihrem ersten Wettbewerb direkt die Goldmedaille.
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Am siebten Tag der Veranstaltung, die im Sportpaleis in Antwerpen ausgetragen wurde, fanden die Finals im Einzelmehrkampf der Frauen statt.
Die US-Amerikanerin Simone Biles erzielte am Stufenbarren, Sprung, Schwebebalken und Boden insgesamt 58,399 Punkte und gewann damit die Goldmedaille. Für Biles war es der erste Wettbewerb nach zwei Jahren, bei dem sie auf Anhieb Gold holte.
Die amtierende Weltmeisterin Rebeca Andrade aus Brasilien belegte mit 56,766 Punkten den zweiten Platz, während die ebenfalls aus den USA stammende Shilese Jones mit 56,332 Punkten Dritte wurde.
Biles hatte vor dem Justizausschuss des Senats ausgesagt
Simone Biles, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio aufgrund psychischer Probleme an einigen Wettkämpfen nicht teilgenommen hatte, hatte nach den Spielen gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen vor dem Justizausschuss des Senats ausgesagt. Dabei warfen sie dem Federal Bureau of Investigation (FBI) sowie Vertretern des nationalen Verbandes vor, den Missbrauch hunderter Frauen durch den ehemaligen Arzt des US-Olympia-Turnteams, Larry Nassar, ignoriert zu haben.
Nach einer langen Auszeit vom Turnsport hatte die US-Sportlerin beschlossen, an den 52. Turn-Weltmeisterschaften in Antwerpen teilzunehmen.