VAR-Krise hält an: TFF trifft Entscheidung zu ausländischen Schiedsrichtern
Im Schatten der VAR-Krise in der Süper Lig ist die Debatte um ausländische Schiedsrichter erneut entbrannt. Doch nach einem kritischen Treffen haben der türkische Fußballverband (TFF) und das Zentrale Schiedsrichterkomitee (MHK) bestätigt, dass für den Rest der Saison weiterhin türkische Schiedsrichter im Einsatz sein werden.
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Die umstrittenen Entscheidungen in den ersten Wochen der Trendyol Süper Lig, die insbesondere auf den VAR zurückzuführen sind, haben in der Fußballwelt zu heftiger Kritik geführt. Mit der Zunahme fehlerhafter Entscheidungen sind die Forderungen nach „ausländischen Schiedsrichtern“ wieder in den Fokus gerückt. Aufgrund dieser Entwicklung haben der türkische Fußballverband (TFF) und das Zentrale Schiedsrichterkomitee (MHK) ein kritisches Treffen zu diesem Thema abgehalten.
In der vergangenen Saison waren ausländische Schiedsrichter im VAR-Bereich tätig, deren umstrittene Entscheidungen lange Zeit für Gesprächsstoff sorgten. Zu Beginn dieses Jahres hatte der TFF erklärt, dass im VAR-Raum ausschließlich einheimische Schiedsrichter zum Einsatz kommen würden. Die aufeinanderfolgenden Fehler in der neuen Saison haben jedoch die Forderungen der Vereine, „ausländische Schiedsrichter mit internationaler Erfahrung zu verpflichten“, erneut auf die Tagesordnung gebracht.
Dem nach dem Treffen gefassten Beschluss zufolge werden in den verbleibenden Wochen der Saison weiterhin türkische Schiedsrichter im VAR-Raum tätig sein. Damit hat der Verband offiziell bestätigt, dass die Option ausländischer Schiedsrichter für den Rest der Saison nicht in Betracht gezogen wird.