Vinicius Junior sagt im Prozess wegen rassistischer Beleidigungen aus

Der brasilianische Starspieler Vinicius Junior, der für den spanischen Erstligisten Real Madrid spielt, hat im Prozess um die rassistischen Beleidigungen, denen er während eines Spiels ausgesetzt war, ausgesagt.

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Vinicius, der während des Spiels von Real Madrid bei Valencia am 21. Mai rassistischen Gesängen aus den Zuschauerrängen ausgesetzt war, nahm an der Anhörung in Madrid teil. In dem Verfahren stehen drei Valencia-Fans im Alter zwischen 18 und 21 Jahren ohne Untersuchungshaft vor Gericht.

Berichten der spanischen Presse zufolge betonte Vinicius in seiner Aussage, dass er sich durch die Gesänge aus den Rängen während des Spiels "gedemütigt und in seiner Ehre verletzt" gefühlt habe. Der 23-jährige Spieler, der angab, dass die rassistischen Gesänge von den gesamten Tribünen kamen, erklärte zudem, dass er eine öffentliche Entschuldigung nicht akzeptieren werde.

Vinicius Juniors Teamkollege Eder Militao wird am 23. November ebenfalls als Zeuge in demselben Fall aussagen.

Unterdessen gab der Verein Valencia nach der Anhörung eine schriftliche Erklärung ab, in der es hieß, dass die Aussage von Vinicius Junior mit Erstaunen aufgenommen wurde: "Wir akzeptieren diese Aussagen nicht. Wie Trainer Carlo Ancelotti bereits zuvor sagte, kann ein solches Verhalten nicht auf alle Fans im Stadion verallgemeinert werden."