Vorschlag der Süper-Lig-Clubs an den TFF für ein 12er-Modell bei der Ausländerregelung

Es wird erwartet, dass die Vereinigung der Clubs (Kulüpler Birliği) dem türkischen Fußballverband (TFF) ein neues Modell mit 12 Spielern und gelockerten Altersbeschränkungen zur Überarbeitung der 10+4-Ausländerregelung vorlegt.

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Vor der neuen Saison in der Trendyol Süper Lig ist der Status ausländischer Spieler erneut in den Fokus gerückt. In den Beratungen der Vereinigung der Clubs (Kulüpler Birliği) hat sich ein breiter Konsens für eine Änderung des aktuellen 10+4-Systems herausgebildet.

Wie Akşam berichtet, sieht der Vorschlag, den die Clubs dem türkischen Fußballverband (TFF) vorlegen wollen, eine Erhöhung der Anzahl ausländischer Spieler auf 12 sowie eine flexiblere Gestaltung der Altersvorgaben vor. Nach der derzeitigen Regelung können Clubs 10 ausländische Spieler ohne Altersbeschränkung unter Vertrag nehmen; die weiteren 4 ausländischen Spieler im Kader müssen 23 Jahre oder jünger sein.

FORDERUNG NACH FLEXIBILITÄT BEI DER ALTERSREGELUNG

In dem neuen Modell, das die Clubs favorisieren, wird eine Formel geprüft, bei der die Anzahl der ausländischen Spieler, die an Alterskriterien gebunden sind, nicht starr auf 4 festgelegt, sondern zwischen 2 und 5 variieren kann. Mit dieser Anpassung soll den Clubs mehr Spielraum bei der Kaderplanung ermöglicht werden.

Eine weitere Forderung der Süper-Lig-Teams ist, dass der Status ausländischer Spieler nicht zu häufig geändert wird. Die Clubs wünschen sich, dass das neu festgelegte System für mindestens zwei Spielzeiten Bestand hat, damit Transferplanungen auf Basis dieser Stabilität vorgenommen werden können.

Es heißt, dass Fenerbahçe die vollständige Aufhebung der Ausländerbegrenzung befürwortet. Dieser Ansatz stößt jedoch bei den anatolischen Clubs, die Bedenken hinsichtlich des wirtschaftlichen und sportlichen Wettbewerbsgleichgewichts haben, auf wenig Unterstützung.

Es wird erwartet, dass die Vereinigung der Clubs ihre gemeinsamen Forderungen heute den TFF-Vertretern unterbreitet. Nach dem Gespräch wird damit gerechnet, dass der Verband die aktuelle Regelung neu bewertet und den Entscheidungsprozess bezüglich des für die neue Saison geltenden Status ausländischer Spieler konkretisiert.