"Wanzenplage" in Paris sorgt vor den Olympischen Spielen für Besorgnis

Die Bettwanzen, die in der französischen Hauptstadt Paris fast überall gesichtet werden, haben in der Stadt, die 2024 die Olympischen Spiele ausrichten wird, für wachsende Besorgnis gesorgt.

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Regierungssprecher Olivier Veran erklärte gegenüber dem Radiosender RTL, dass man der Bekämpfung der Schädlinge ebenso Priorität einräume wie dem Kampf gegen die Covid-19-Pandemie.

Berichten der nationalen Presse zufolge sind die Bettwanzen, die in Paris neben Betten auch in Zügen, U-Bahnen, Kinos und Krankenhäusern gesichtet wurden, zu einem Thema geworden, das die Regierung zunehmend beunruhigt. Veran behauptete, dass sich die Bettwanzen in Paris aufgrund des Klimawandels vermehrt hätten.

Veran argumentierte, dass das Problem durch die Berichterstattung der ausländischen Presse größer erscheine, als es sei, und versicherte, dass die Regierung das Thema entschlossen lösen werde.

Da in zahlreichen in den sozialen Medien geteilten Aufnahmen zu sehen ist, dass Bettwanzen in Paris fast überall vorkommen, sorgen sich Stadtbewohner und Gewerbetreibende, dass die im nächsten Jahr stattfindenden Olympischen Spiele negativ beeinflusst werden könnten.

Aufgrund der "Wanzenplage" in Paris, die auch in der internationalen Presse häufig thematisiert wird, kritisierte die Opposition die Regierung mit der Begründung, dass das "Image des Landes Schaden nehme".

Abgeordnete der rechten und linken Parteien erklärten, sie hätten bereits vor Jahren auf dieses Problem aufmerksam gemacht, und warfen der Regierung vor, die Angelegenheit ignoriert zu haben.

Auch Model Adriana Lima beklagte sich über Bettwanzen

Unterdessen beklagte sich auch das berühmte Model Adriana Lima, das zur Teilnahme an der Paris Fashion Week in die Stadt gekommen war, über die Bettwanzen in Paris.

Lima teilte auf ihrem Instagram-Account ein Bild von sich mit dem Kommentar "Hinweis... Bettwanzen" und einem lachenden Emoji.

Während das Bettwanzen-Problem die nationale Agenda weiterhin beschäftigt, kündigte die Regierungsseite gestern an, im Dezember einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Plage im Parlament einzubringen.