Wer sagte was zum möglichen Rückzug von Fenerbahçe aus der Liga? Details des Iftar-Essens enthüllt...

Nachdem Fenerbahçe für den 2. April eine außerordentliche Generalversammlung mit dem Thema eines möglichen Rückzugs aus der Liga einberufen hat, trafen sich ehemalige Vorstandsmitglieder mit Präsident Ali Koç zu einem Iftar-Essen. Die Ansichten führender Persönlichkeiten des Vereins zum Thema Rückzug aus der Liga sind nun bekannt geworden.

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Nach dem Sieg gegen Trabzonspor, bei dem die Spieler von Fenerbahçe auf dem Spielfeld angegriffen wurden, hat der Verein eine außerordentliche Generalversammlung mit dem Ziel eines möglichen Rückzugs aus der Liga einberufen.

Während sich bei den Gelb-Marineblauen alle Augen auf den 2. April richten, traf sich Präsident Ali Koç am Vorabend mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern des Vereins zu einem Iftar-Essen.

Dabei wurden mehrere Optionen diskutiert, wobei das Thema des Rückzugs aus der Liga Priorität hatte.

Unterdessen sind die Inhalte der Gespräche an die Öffentlichkeit gelangt. 

VEFA KÜÇÜK: WIR SOLLTEN UNS NICHT AUS DER LIGA ZURÜCKZIEHEN

Wie Hürriyet berichtet, sagte Vefa Küçük, der ehemalige Vorsitzende des Hohen Beirats von Fenerbahçe: "Der gemeinsame Nenner war: Wir sollten dem Vorstand jede erdenkliche Unterstützung zukommen lassen, aber uns nicht aus der Liga zurückziehen."

KİĞILI SETZT AUF KOÇ UND YILDIRIM

Abdullah Kiğılı, eines der ehemaligen Vorstandsmitglieder von Fenerbahçe, äußerte sich wie folgt: "Schlagen Sie sich den Rückzug aus der Liga aus dem Kopf. Selbst wenn Sie das tun, vergessen Sie nicht, dass der TFF derselbe ist, die Schiedsrichter dieselben sind, das PFDK dasselbe ist – alles bleibt gleich."

Kiğılı kündigte zudem an, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um Aziz Yıldırım und Ali Koç an einen Tisch zu bringen.

ŞEKİP MOSTUROĞLU WEIST AUF DIE ZEIT NACH DEM 2. APRIL HIN

Şekip Mosturoğlu sagte: "Wir müssen von der leichtesten bis zur schwersten Reaktion vorgehen. Nach dem 2. April könnte man zu jedem Spiel in schwarzen Trikots und mit Protestplakaten auflaufen. Auch keine Fans zu Auswärtsspielen mitzunehmen, ist ein Zeichen des Protests."

"EIN RÜCKZUG IST NICHT EINFACH"

Metin Şen, ein ehemaliges Vorstandsmitglied, der erklärte, seine Ansichten persönlich an Ali Koç übermittelt zu haben, sagte: "Unkontrollierte Macht ist keine Macht. Fenerbahçe sollte nicht der Einzige sein, der nach einer Entscheidung Schaden nimmt. Ein Rückzug aus der Liga ist nicht einfach, da er mit zu vielen Dynamiken verbunden ist."

HULUSİ BELGÜ WARNT VOR FINANZIELLEN FOLGEN

Hulusi Belgü, ehemaliger Präsidentschaftskandidat und Vorstandsmitglied von Fenerbahçe, wies auf die mögliche finanzielle Situation nach einer Entscheidung zum Rückzug aus der Liga hin.

Belgü thematisierte unter anderem den zu erwartenden Kursverfall der Aktien und die mögliche Haltung der Kapitalmarktbehörde (SPK).