WM-Vorschlag aus den USA: Iran soll raus, Italien soll nachrücken

Trumps Vertreter Zampolli hat der FIFA vorgeschlagen, Italien anstelle des Iran zur Weltmeisterschaft zuzulassen, um die Spannungen mit der italienischen Ministerpräsidentin Meloni abzubauen.

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Trumps Vertreter Zampolli hat der FIFA vorgeschlagen, Italien anstelle des Iran zur Weltmeisterschaft zuzulassen, um die Spannungen mit der italienischen Ministerpräsidentin Meloni abzubauen. Alle Augen richten sich nun auf die Entscheidung der FIFA.

Auf Initiative der USA ist kurz vor der Weltmeisterschaft eine neue Debatte entbrannt. Paolo Zampolli, Sonderbeauftragter des US-Präsidenten Donald Trump, hat bei der FIFA beantragt, das Startrecht des Iran zu annullieren und stattdessen Italien zuzulassen. Zampolli betonte, dass dieser Antrag sowohl darauf abziele, die politischen Beziehungen zu entspannen, als auch der Fußballwelt neue Impulse zu verleihen.

In einer Presseerklärung erklärte Zampolli: 'Ich bestätige, dass ich Trump und Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien bei der Weltmeisterschaft den Platz des Iran einnimmt. Als jemand italienischer Abstammung wäre es für mich eine Freude, die Azzurri bei einem Turnier zu sehen, das von den USA ausgerichtet wird. Italien, das vier Weltmeistertitel gewonnen hat, verfügt über eine Fußballgeschichte und eine Qualität, die eine Teilnahme an diesem Turnier absolut rechtfertigen würden.'

''WAS WAR PASSIERT''

Italien hatte nach einer 4:1-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina in den Play-off-Finals zum dritten Mal in Folge die Chance verpasst, an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Bisher gab es weder von der FIFA noch von der US-Regierung eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema. Zampollis Vorschlag hat jedoch in der Fußballöffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.