Financial Times berichtet: Orhan Pamuks 'Museum der Unschuld' unter den 60 besten Hausmuseen der Welt
Das Museum der Unschuld, das der Nobelpreisträger Orhan Pamuk – der erste und einzige türkische Autor, der mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde und dessen Werke in zahlreiche Weltsprachen übersetzt wurden – auf Basis seines gleichnamigen Romans gründete, wurde von der britischen Zeitung Financial Times als eines der "60 besten Hausmuseen der Welt" gelistet.
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Die britische Zeitung Financial Times hat in ihrer wöchentlichen Beilage "Haus/Architektur" in dieser Woche auch dem Museum der Unschuld in Istanbul einen Platz eingeräumt.
In dem von Hugo Cox verfassten Artikel wird darauf hingewiesen, dass im Museum der Unschuld nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, was bei den Besuchern für Staunen sorgt.
Der Artikel beschreibt den Besuch des Museums für Touristen als ein ebenso beeindruckendes Erlebnis wie das ziellose Streifen durch Istanbul ohne Reiseführer und erinnert daran, dass das Museum im Jahr 2014 vom Europäischen Museumsforum als Museum des Jahres ausgezeichnet wurde.
BETONUNG DES FIKTIVEN GEISTES
Der Text, der auch den leidenschaftlichen Liebesroman gleichen Namens zusammenfasst, unterstreicht den fiktiven Geist des Museums und weist darauf hin, dass die Entstehungsgeschichte des Museums im Roman erzählt wird.
Eine Ausstellung, die aus Repliken der Vitrinen aus Pamuks Museum der Unschuld sowie zwanzig neuen, von Pamuk geschaffenen Objektkästen besteht, ist derzeit in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden zu sehen.
Diese Wanderausstellung wird anschließend im Lenbachhaus in München (Mai 2024), im Dox in Prag (November 2024), im Picasso-Museum in Paris (Mai 2025) und im Gulbenkian-Museum in Lissabon (Oktober 2025) zu sehen sein.