Kaltes Wetter verursacht Herzinfarkte
Es ist bekannt, dass das Herz in den Wintermonaten aufgrund des Abfalls der Körpertemperatur stärker belastet wird. Kardiologe Dr. Ahmet Taş erklärte: „Kaltes Wetter kann eine bereits bestehende Gefäßverstopfung bis hin zum Herzinfarkt verschlimmern.“
İHA
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Herzinfarkte am häufigsten in den Wintermonaten auftreten.
Es ist bekannt, dass das Herz in den Wintermonaten aufgrund des Abfalls der Körpertemperatur stärker belastet wird. Da das Herz härter arbeiten muss, um die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten, steigen der Blutdruck und die Pulsfrequenz.
Kardiologe Dr. Ahmet Taş wies darauf hin, dass kaltes Wetter für Menschen mit Herzerkrankungen gefährlich und sogar lebensbedrohlich sein kann.
'KALTES WETTER LÖST HERZINFARKT AUS'
Taş erklärte, dass mit sinkenden Temperaturen Herzinfarkte, Brustschmerzen und bereits bestehende Herzerkrankungen häufiger auftreten können: „Mit dem kalten Wetter nimmt insbesondere in den Wintermonaten die Infektionsrate im Körper generell zu. Vor allem in dieser Zeit häufen sich bei Patienten in der höheren Altersgruppe Lungenentzündungen und Harnwegsinfektionen.
Kaltes Wetter kann Gefäßverstopfungen auslösen. Genauer gesagt kann es eine bereits bestehende Gefäßverstopfung zu einem Infarkt führen. Deshalb kann kaltes Wetter Herzinfarkte auslösen. Wir empfehlen insbesondere Patienten in der Risikogruppe, sich bei kaltem Wetter nicht zu stark der Kälte auszusetzen“, erklärte er.
'PATIENTEN MIT GERINGER WIDERSTANDSFÄHIGKEIT...'
Taş empfahl Patienten in der Risikogruppe, sich gegen Grippe impfen zu lassen: „Kaltes Wetter kann insbesondere auch eine Herzinsuffizienz verschlimmern. Bei Patienten mit geringer Widerstandsfähigkeit nimmt mit dem kalten Wetter die Häufigkeit von Infektionen zu, und diese Infektionen führen dazu, dass sich das Herzinsuffizienz-Bild der Patienten verschlechtert.
Besonders in den Wintermonaten müssen wir Herzinsuffizienz-Patienten häufiger stationär aufnehmen. Wir empfehlen Patienten in der Risikogruppe dringend, sich gegen Grippe impfen zu lassen“, fügte er hinzu.