Krise um lokalen Vertreter: Zugangssperre für TEMU steht bevor

Aufgrund der Nichteinhaltung der neuen Verordnung des Handelsministeriums zur Ernennung eines lokalen Vertreters hat für die E-Commerce-Plattform TEMU offiziell das Verfahren zur Zugangssperre begonnen. Während Sanktionen für Plattformen in Kraft treten, die die am 1. April in Kraft getretene Regelung nicht umsetzen, wird der rechtliche Prozess gegen TEMU aufmerksam verfolgt.

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Das Handelsministerium wird sich an die Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologien (BTK) wenden, um gegen E-Commerce-Plattformen vorzugehen, die keinen Vertreter ernannt haben. Die BTK wird diesen Antrag an den Verband der Zugangsanbieter (ESB) weiterleiten. Laut einem Bericht von Hürriyet wird die Entscheidung innerhalb von 24 Stunden dem Friedensgericht vorgelegt und innerhalb von 48 Stunden verkündet. Unternehmen, gegen die eine Zugangssperre verhängt wird, haben ein siebentägiges Einspruchsrecht.

WAS BRINGT DIE VERORDNUNG?

Die neue Regelung wurde insbesondere zur Kontrolle importierter Produkte und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit ausgearbeitet. Die am 1. April in Kraft getretene "Verordnung über die Marktüberwachung und Kontrolle von Produkten, die über Fernkommunikationsmittel auf den Markt gebracht werden", schreibt die Ernennung eines lokalen Vertreters für Produkte vor, die in der Türkei keinen Hersteller haben.

MINISTERIUM SETZT ERMITTLUNGEN UND KONTROLLEN FORT

Das Handelsministerium setzt seine Kontrollmaßnahmen fort, um Plattformen zu identifizieren, die sich nicht an die Regeln halten. Gegen Unternehmen in ähnlicher Lage, allen voran TEMU, werden rechtliche Schritte eingeleitet. Darüber hinaus werden bei Bedarf auch Importvorgänge im Rahmen von Beschwerden, Hinweisen und Vor-Ort-Kontrollen einer Prüfung unterzogen.