Aktuelle Entwicklung im Fall Eda Nur Gezer
Während im Rahmen der Ermittlungen zum Tod von Eda Nur Gezer im Menekşe-Strandpark eine weitere Person freigelassen wurde, wurde der flüchtige Verdächtige Ali Sukas dem Haftrichter vorgeführt.
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Im Menekşe-Strandpark im Istanbuler Stadtteil Küçükçekmece war die 5-jährige Eda Nur Gezer in eine durch Grabungsarbeiten entstandene Wasseransammlung gefallen und ums Leben gekommen. Nach dem Vorfall wurden im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen 4 Personen festgenommen.
Der Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung (İBB), Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zu dem Vorfall und kritisierte, dass das Ereignis politisch instrumentalisiert werde. Er erklärte: "Wir werden die Verantwortlichen nicht ungestraft lassen. Die Ermittlungen der Justizbehörden dauern an. Während wir um unser kleines Kind trauern, beobachten wir beschämt, wie dieser Vorfall, wie so oft, zum Gegenstand politischer Ausbeutung gemacht wird."
Der flüchtige Verdächtige Ali Sukas, Generaldirektor der İstanbul Ağaç ve Peyzaj AŞ, erschien zur Aussage im Justizgebäude. Sukas wurde von der Staatsanwaltschaft mit dem Antrag auf gerichtliche Auflagen dem Friedensgericht vorgeführt; die Anhörung vor dem Richter dauert an.
EINE WEITERE PERSON FREIGELASSEN
In den Ermittlungen zum Tod der 5-jährigen Eda Nur Gezer, die während eines Picknicks mit ihrer Familie in einem Park in eine von der Stadtverwaltung ausgehobene, mit Wasser gefüllte Grube gefallen war, wurde gestern ein städtischer Mitarbeiter, der dem Justizgebäude von Küçükçekmece vorgeführt worden war, inhaftiert, während zwei weitere Mitarbeiter freigelassen wurden.
Heute gab der Generaldirektor der İstanbul Ağaç ve Peyzaj A.Ş., Ali Sukas, bei der Staatsanwaltschaft seine Aussage ab und wurde nach der Anhörung vor dem Richter unter gerichtlichen Auflagen freigelassen.