Anpassung der Geschwindigkeitsbegrenzung nach Verkehrsunfällen in Istanbul

In Istanbul wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung für öffentliche Busse nach einer Zunahme von Verkehrsunfällen auf 70 km/h festgelegt. Die Regelung trat ab heute in Kraft.

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In Istanbul, wo die Gesamtbevölkerung auf etwa 20 Millionen geschätzt wird, hat der Anstieg der Verkehrsunfälle in der jüngsten Zeit zur Einführung einer neuen Maßnahme geführt.

Wie NTV berichtet, wurden die Busse der IETT sowie die privaten öffentlichen Busse ab heute auf eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde begrenzt. Mit diesem Tempolimit soll der innerstädtische Verkehr sicherer gestaltet werden.

Durch die neue Regelung werden die Geschwindigkeiten aller Busse digital in Echtzeit überwacht. Gegen Busfahrer, die das Tempolimit überschreiten, werden Berichte über Geschwindigkeitsverstöße erstellt. Diese Berichte werden sowohl dokumentiert als auch von den zuständigen Stellen ausgewertet.

Auch die Auswirkungen der Maßnahme auf die Fahrtzeiten sind von Interesse. Es wurde darauf hingewiesen, dass eine Strecke von 10 Kilometern bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h in 6 Minuten zurückgelegt wird; bei der neuen Begrenzung von 70 km/h erhöht sich diese Zeit jedoch auf etwa 8 Minuten und 34 Sekunden. Die Behörden wiesen auf die Gefahr hin, die der Geschwindigkeitsunterschied bei Unfällen darstellt, und betonten, dass mit der neuen Regelung die Sicherheit von Menschenleben erhöht werden soll.