Armutsbericht für die Türkei veröffentlicht: Die ärmsten Städte liegen in derselben Region

Die Einkommens- und Lebensbedingungen-Studie des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) hat die Armutsquoten und die ärmsten Städte der Türkei offengelegt. Die durch die hohe Inflation verschärfte Armut konzentriert sich insbesondere auf eine bestimmte geografische Region.

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Die steigende Inflation in der Türkei erschwert die Lebensbedingungen einkommensschwacher Bürger zunehmend.

Dass Renten und der Mindestlohn unter der Armutsgrenze liegen, führt zu einer weiteren Ausbreitung der Armut. Der jüngste Bericht des TÜİK, der auf Daten aus dem Jahr 2023 basiert, zeigt, dass die Armutsquote in der gesamten Türkei bei 21,7 Prozent liegt.

DIE ÄRMSTEN STÄDTE UND REGIONEN

Der Untersuchung zufolge wurde die Region TR82 als die ärmste Region der Türkei identifiziert, wobei die in dieser Region gelegenen Städte Kastamonu, Çankırı und Sinop als die ärmsten hervortraten.

Istanbul zählte ebenfalls zu den ärmsten Regionen. 

Darüber hinaus fiel die Region TRA2, die die Provinzen Ağrı, Kars, Iğdır und Ardahan umfasst, durch hohe Armutsquoten auf.

REGIONEN MIT DER GERINGSTEN ARMUT

Andererseits gehörte die Region TRC1, zu der Gaziantep, Adıyaman und Kilis gehören, mit 10,4 Prozent zu den Regionen mit der niedrigsten Armutsquote.

In der Region TRC3, die Mardin, Batman, Şırnak und Siirt umfasst, wurde diese Quote mit 12,9 Prozent ermittelt.

Şanlıurfa und Diyarbakır gehören ebenfalls zu den Orten, an denen Armut weniger verbreitet ist. 

In der Region, in der sich die Provinzen Hatay, Kahramanmaraş und Osmaniye befinden, konnten aufgrund des Erdbebens keine Daten erhoben werden.