Auflieger eines fahrenden Sattelzugs löste sich: 3 Tote bei Massenkarambolage

Auf der Landstraße zwischen Tekirdağ und Muratlı löste sich der Auflieger eines fahrenden Sattelzugs und blockierte die Fahrbahn, was zu einem Massenunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen führte. Drei Personen, die sich in einem gegen die Leitplanken geprallten Kleintransporter befanden, kamen ums Leben. Eine Untersuchung zu dem Vorfall wurde eingeleitet.

İHA

Bei einem Massenunfall auf der Landstraße zwischen Tekirdağ und Muratlı sind in der Nacht drei Menschen ums Leben gekommen.

Gegen 01.30 Uhr löste sich aus noch ungeklärter Ursache der Auflieger eines Sattelzugs, der im Bereich İnciröbekleri im Stadtteil Yeşilsırt des Bezirks Muratlı unterwegs war, vom Zugfahrzeug und schleuderte auf die Fahrbahn. Nachdem der Auflieger die Straße vollständig blockiert hatte, fuhren drei in dieselbe Richtung fahrende Fahrzeuge ineinander.

DREI INSASSEN DES KLEINTRANSPORTERS KONNTEN NICHT GERETTET WERDEN

Den schwersten Schaden bei der Massenkarambolage erlitt der Kleintransporter mit dem Kennzeichen 59 AOJ 243, der von Ferit Baldız gelenkt wurde. Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, prallte gegen die Leitplanken, und der Fahrer Ferit Baldız (50) sowie die Passagiere Gizem Baldız (17) und Buse Naz Çiçek (16) wurden im Fahrzeug eingeklemmt.

Nach Eingang der Meldung wurden Feuerwehr, Rettungsdienste und Gendarmerie an den Unfallort entsandt. Die von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgenen Verletzten wurden von den Rettungskräften medizinisch versorgt. Trotz aller Bemühungen vor Ort verstarben Ferit Baldız, Gizem Baldız und Buse Naz Çiçek jedoch.

VERKEHR ZUM ERLIEGEN GEKOMMEN, UNTERSUCHUNG EINGELEITET

Aufgrund des Unfalls war der Verkehr in Richtung Muratlı von Süleymanpaşa aus für einige Zeit vollständig unterbrochen. Während Sicherheitsmaßnahmen in der Region getroffen wurden, führten der Oberstaatsanwalt von Muratlı, Oğuzhan Tekin, sowie die Tatortuntersuchungsteams der Gendarmerie Untersuchungen vor Ort durch.

Die Leichen der drei Verstorbenen wurden für die Obduktion in die Leichenhalle des Instituts für Rechtsmedizin überführt. Eine umfassende Untersuchung zur Klärung der Unfallursache dauert an.