Betrug durch falsche Polizisten in Pozantı: 1,3 Millionen durch FETÖ-Drohungen erbeutet
Im Bezirk Pozantı in Adana haben sich Betrüger als Polizisten ausgegeben und einem 68-jährigen Bürger 693.000 Lira sowie Gold im Wert von 600.000 Lira abgenommen. Von den fünf bei einer Operation der Gendarmerie festgenommenen Personen wurden zwei inhaftiert.
İHA
Bei dem Vorfall in Pozantı riefen Betrüger einen 68-jährigen Bürger an und gaben sich als Polizisten aus. Die Verdächtigen setzten den Bürger unter Druck, indem sie behaupteten, er habe „Verbindungen zur FETÖ“, und forderten das Bargeld sowie das Gold in seinem Haus. Der verängstigte Bürger übergab den falschen Polizisten, die an seine Tür kamen, insgesamt 693.000 Lira in bar sowie Gold im Wert von 600.000 Lira.
NACHDEM ER DEN BETRUG BEMERKTE, WANDTE ER SICH AN DIE GENDARMERIE
Nach einiger Zeit bemerkte das Opfer, dass es auf einen Betrug hereingefallen war, und meldete den Vorfall der Gendarmerie. Die Teams der Provinzgendarmerie Adana und des Gendarmeriekommandos des Bezirks Pozantı leiteten daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein.
FESTNAHME DURCH EINSATZ
Im Zuge der Ermittlungen wurden fünf Verdächtige identifiziert und bei einer gezielten Operation festgenommen. Von den Verdächtigen, die dem Gericht vorgeführt wurden, wurden T.M.Y. und Y.E.U. vom zuständigen Bereitschaftsrichter in Untersuchungshaft genommen, während die anderen drei Personen unter Auflagen freigelassen wurden.