ÇEDES aus der Sicht von Minister Tekin... Es sei kein Religionsunterricht, sondern eine Clubaktivität!
Der CHP-Sprecher Deniz Yücel hat das ÇEDES-Projekt, das bei den Bürgern auf Kritik stößt, in die Tagesordnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebracht. In seiner Antwort auf die Anfrage erklärte Bildungsminister Yusuf Tekin, dass das ÇEDES-Projekt kein Religionsunterricht sei.
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CHP-Sprecher Deniz Yücel reichte eine parlamentarische Anfrage zur Beantwortung durch den türkischen Bildungsminister Yusuf Tekin ein.
Wie aus einem Bericht der Zeitung Cumhuriyet hervorgeht, fragte Yücel nach verschiedenen Praktiken im Rahmen des ÇEDES-Projekts: darunter Konferenzen für Kinder durch geistliche Berater in Izmir, die Reinigung von Gräbern und Moscheen durch Kinder in Provinzen wie Tekirdağ, Batman, Bitlis, Kars und Muş, die Aufstellung eines Kaaba-Modells im Klassenzimmer sowie die Durchführung von Übungen zur Steinigung des Teufels durch Schüler und die Errichtung eines Modellgrabes in der Schule, um das Thema Geduld zu behandeln.
"ES HANDELT SICH UM AUSSCHULISCHE CLUBAKTIVITÄTEN"
In seiner Antwort auf die Anfrage erklärte Tekin: „Das ÇEDES-Projekt ist kein Religionsunterricht. Es handelt sich um außerschulische Clubaktivitäten, bei denen die im Lehrplan enthaltenen Grundwerte mit Zustimmung der Eltern durch Mitarbeiter dreier offizieller Institutionen unterstützt werden.“