DEM-Partei-Gemeinde storniert Ausschreibung für Koç-Fahrzeuge
In der Gemeinde Kayapınar in Diyarbakır hat die von der DEM-Partei geführte Verwaltung die Ausschreibung für Otosan-Fahrzeuge als Reaktion auf Rahmi Koçs Witz über eine „kurdische Patientin“ annulliert.
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Die Gemeinde Kayapınar in Diyarbakır hat als Reaktion auf den Witz des Ehrenvorsitzenden der Koç Holding, Rahmi Koç, über eine „kurdische Patientin“, der in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgte, eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen. In einer Erklärung der Gemeinde wurde mitgeteilt, dass das Ausschreibungsverfahren für den Kauf von 11 Tourneo Courier-Fahrzeugen aus der Produktion von Otosan aufgrund der Äußerungen von Koç gestoppt wurde.
Die Stellungnahme der Gemeinde zu diesem Thema lautet wie folgt:
„Als Gemeinde Kayapınar akzeptieren wir keine herabwürdigenden und diskriminierenden Äußerungen, die auf kurdische Frauen abzielen. Mit einem Verständnis, das auf der Freiheit der Frauen und der Gleichheit der Völker basiert, erklären wir deutlich, dass wir uns solchen Ansätzen entgegenstellen.
Nachdem das Ausschreibungsverfahren für den Kauf von 11 Tourneo Courier-Fahrzeugen aus der Produktion von Otosan, die für die Arbeiten unserer Gemeinde vorgesehen waren, kurz vor dem Abschluss stand, wurde der Kaufprozess aufgrund der Äußerungen des Ehrenvorsitzenden der Koç Holding, Rahmi Koç, über kurdische Frauen, die in der Öffentlichkeit auf Empörung stießen, annulliert.
Diese Entscheidung ist das Ergebnis des frauenbefreienden kommunalen Verwaltungsansatzes der DEM-Partei. Kurdische Frauen sind die treibende Kraft im Kampf für Freiheit und Demokratie geworden und haben eine entscheidende Rolle beim Aufbau eines gleichberechtigten und demokratischen Lebens übernommen. Wir werden gegenüber keinem Ansatz schweigen, der die Würde kurdischer Frauen angreift.“