Einschränkungen für SMA-Spendenstände in Istanbul

Das Gouvernement Istanbul hat bekannt gegeben, dass das Sammeln von Spenden mittels Lautsprecherdurchsagen an Ständen für Kinder mit SMA verboten wurde. Alle Stände an stark frequentierten und belebten Orten werden entfernt.

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In Istanbul ist eine neue Regelung für Hilfsstände in Kraft getreten, die für SMA-Patienten eingerichtet wurden. Das Gouvernement gab bekannt, dass das Sammeln von Spenden mittels Lautsprecherdurchsagen in U-Bahnen, auf Brücken, an Haltestellen und Bahnhöfen nun untersagt ist.

Spinale Muskelatrophie (SMA) und Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)-Hilfsstände konnten bisher mit einer Genehmigung des Gouvernements betrieben werden.

„HANDELN MIT FAMILIENANGEHÖRIGEN UND FREUNDEN“

Das Gouvernement stellte bei einer Untersuchung, die aufgrund eingegangener Beschwerden und Hinweise eingeleitet wurde, fest, dass Familien und deren Angehörige an den Ständen ohne entsprechende Genehmigung agierten, um ein breites Publikum zu erreichen. Zudem wurde festgestellt, dass an diesen Ständen lautstarke und ununterbrochene Durchsagen getätigt wurden.

Mit der neuen Regelung erklärte das Gouvernement Istanbul: „In unserer Provinz werden unter keinen Umständen Aktivitäten zur Spendensammlung mittels Lautsprecherdurchsagen gestattet.“

ALLE STÄNDE WERDEN ENTFERNT

Das Gouvernement kündigte an, dass alle Stände an Orten entfernt werden, die den Fußgänger- und Verkehrsfluss behindern, wie etwa an U-Bahn-Ein- und Ausgängen, unter und auf Brücken, an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und Bahnhöfen sowie in Straßen, Gassen, Basaren, Märkten und auf Plätzen.

In der Erklärung hieß es zudem: „In diesem Rahmen werden die zuständigen Einheiten, insbesondere die Polizei und das Ordnungsamt, ihre Kontrolltätigkeiten verstärken. Sollten bei den Kontrollen Verstöße festgestellt werden, werden im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Maßnahmen eingeleitet.“