Erdbeben in Balıkesir setzte Energie in der Stärke einer Atombombe frei
Das Erdbeben der Stärke 6,1 in Sındırgı, Balıkesir, war auch in den umliegenden Provinzen zu spüren und verursachte eine enorme Energiefreisetzung.
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Das Erdbeben der Stärke 6,1, das sich letzte Nacht im Landkreis Sındırgı in Balıkesir ereignete, war auch in den umliegenden Provinzen wie Izmir, Istanbul und Bursa zu spüren. Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass die Intensität des Bebens am Epizentrum auf 8 festgelegt wurde. Nach dem Beben strömten die Menschen verunsichert auf die Straßen, wobei auch die regnerischen Wetterbedingungen für Sorge sorgten.
Prof. Dr. Okan Tüysüz erklärte, dass die freigesetzte Energie des Bebens der Explosion von 20.000 Tonnen Dynamit entspreche und fast so viel Energie wie eine Atombombe freigesetzt habe. Tüysüz sagte: "Es ist natürlich, dass ein Erdbeben dieser Stärke in einem weiten Gebiet zu spüren ist." Zudem äußerte er, dass nach diesem Beben kein weiteres großes Erdbeben erwartet werde.
NACHBEBEN- UND STURMRISIKO
Der Direktor des Erdbebenforschungs- und Anwendungszentrums der Dokuz-Eylül-Universität, Prof. Dr. Hasan Sözbilir, warnte vor Nachbeben der Stärke bis zu 5 und einem möglichen Erdbebensturm nach dem Beben. Sözbilir sagte: "Die nach dem Beben vom 10. August identifizierten neuen Verwerfungen könnten ausgelöst worden sein. Da diese Verwerfungen geothermische Fluide enthalten, sind Nachbeben und Stürme zu erwarten."
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1, das sich bereits am 10. August in Sındırgı ereignet hatte, wurden über 20.000 Nachbeben registriert. Experten weisen darauf hin, dass die seismische Aktivität in der Region anhalten könnte.