Ermittlungen gegen Gesundheitspersonal wegen Teilnahme an „Haarflecht“-Aktion
Gegen eine in Kocaeli tätige medizinische Fachkraft wurde ein strafrechtliches sowie ein disziplinarisches Verfahren eingeleitet, nachdem sie an der als symbolische Kampagne für die Terrororganisation YPG geltenden „Haarflecht“-Aktion teilgenommen und ein entsprechendes Video in den sozialen Medien geteilt hatte.
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Es wurde festgestellt, dass sich auch eine im öffentlichen Dienst tätige medizinische Fachkraft an der „Haarflecht“-Aktion beteiligt hat, die als Reaktion auf das Abschneiden der Haare einer Frau, die Mitglied der Terrororganisation YPG in Syrien ist, entstanden war und von einigen Abgeordneten der DEM-Partei unterstützt wurde. Es wurde ermittelt, dass die betreffende Person die Momente, in denen sie ihre Haare flocht, auf ihrem persönlichen Social-Media-Konto geteilt hatte.
Nachdem sich die Beiträge verbreitet hatten, schaltete sich die Gesundheitsdirektion der Provinz Kocaeli ein. In einer schriftlichen Erklärung der Direktion wurde mitgeteilt, dass solche Beiträge von Personal, das im Rahmen des Gesundheitsministeriums tätig ist, gegen das Beamtengesetz sowie die ethischen Verhaltensgrundsätze für Bedienstete des öffentlichen Dienstes verstoßen.
In der Erklärung wurde bekannt gegeben, dass sowohl ein strafrechtliches als auch ein disziplinarisches Verfahren gegen das betreffende Personal eingeleitet wurde und der Prozess sorgfältig verfolgt werde.