Erste Stellungnahme von Armut nach Zugangssperre
Armut.com, eine Plattform, die Dienstleistungen von Reinigung über Renovierung und Umzüge bis hin zu Privatunterricht anbietet, wurde per Gerichtsbeschluss gesperrt. Das Unternehmen erklärte, dass ihnen die Entscheidung nicht zugestellt wurde und rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
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Das 7. Friedensgericht von Istanbul-Anatolien ordnete am 4. Dezember 2025 die Sperrung von Armut.com an, einer Plattform für Reinigungs-, Renovierungs-, Umzugs- und ähnliche Dienstleistungen. Die Entscheidung trat in Kraft und umfasst alle Dienstleistungsbereiche der Plattform.
STELLUNGNAHME VON ARMUT ZUR ENTSCHEIDUNG
In einer Stellungnahme des Unternehmens nach der Sperrung wurde mitgeteilt, dass die betreffende Entscheidung ihnen nicht offiziell zugestellt worden sei. Armut gab bekannt, dass über ihre Anwälte die notwendigen rechtlichen Schritte zur Aufhebung der Zugangssperre eingeleitet wurden. Zudem wurde erklärt, dass die Entwicklungen in den kommenden Tagen mit den Nutzern geteilt werden.
"WIR HABEN KEINEN ZUGRIFF AUF DIE BEGRÜNDUNG"
Die Erklärung von Armut lautet wie folgt:
"Nachdem wir am 08.12.2025 nach 18.00 Uhr festgestellt haben, dass unsere Website armut.com aus dem Ausland erreichbar ist, jedoch nicht aus der Türkei, haben wir erfahren, dass die Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK) auf Grundlage eines Gerichtsbeschlusses vom 04.12.2025 eine Zugangssperre für unsere Seite verhängt hat. Die besagte Entscheidung wurde uns bisher nicht zugestellt.
Da die Zugangssperre zudem nach den offiziellen Dienstzeiten umgesetzt wurde, haben wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zugriff auf den Text des Gerichtsbeschlusses und somit auch nicht auf die Begründung der Sperrung.
Unsere Anwälte werden sich morgen früh als Erstes zum Gericht begeben, um Einsicht in die Akten zu nehmen, detaillierte Informationen zu dem Thema zu erhalten und umgehend alle notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten, um diese Zugangssperre, die wir für ungerechtfertigt halten, aufzuheben.
Sobald wir die Begründung und die Details des Prozesses geklärt haben, werden wir sowohl unsere Dienstleister als auch unsere Nutzer informieren und dies der Öffentlichkeit mitteilen."