Große Änderung beim Mutterschutz: Bis zu 24 Wochen Urlaub für Arbeitnehmerinnen

Die Arbeiten zur Verlängerung der Mutterschutzfrist für Arbeitnehmerinnen stehen kurz vor dem Abschluss. Mit der neuen Regelung ist geplant, den Mutterschutz von 16 auf 24 Wochen zu erhöhen.

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Für Arbeitnehmerinnen steht eine deutliche Verlängerung der Mutterschutzfristen auf der Agenda. Mit einem neu ausgearbeiteten Gesetzesentwurf ist eine Ausweitung der Mutterschutzzeiten vorgesehen. Gemäß der Regelung, die voraussichtlich verabschiedet wird, sollen insgesamt 24 Wochen Urlaub vor und nach der Geburt gewährt werden. Dieser Anspruch wird alle Arbeitnehmerinnen umfassen, von Akademikerinnen an Hochschulen über Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor bis hin zu Militärpersonal, Richtern und Staatsanwälten.

Im Rahmen des Entwurfs werden die Mutterschutzfristen im „Gesetz über Staatsbeamte“, im „Arbeitsgesetz“ und im „Personalgesetz der Türkischen Streitkräfte“ neu bewertet. Demnach sollen 8 Wochen vor der Geburt und 16 Wochen nach der Geburt gewährt werden. Damit soll erreicht werden, dass Arbeitnehmerinnen eine ausgewogenere Balance zwischen Berufs- und Familienleben finden.

Beamte, Arbeiter, Personal staatlicher Wirtschaftsbetriebe (KİT), Militärpersonal und Akademiker werden gleichermaßen von der Regelung profitieren. Es wird erwartet, dass der Gesetzesentwurf, an dem die Regierung seit langem arbeitet, in naher Zukunft auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt wird.

UMFANG DES MUTTERSCHUTZES WIRD ERWEITERT

Im Rahmen der Beratungen wird das Ziel verfolgt, die Erwerbstätigkeit von Frauen zu steigern und Familien stärker zu unterstützen. An der Spitze der Vorbereitungen stehen der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Leyla Şahin Usta. Dieser Schritt, der den Alltag von Arbeitnehmerinnen erleichtern soll, wird in der Geschäftswelt positiv aufgenommen.

Der Gesetzesentwurf umfasst nicht nur die Verlängerung der Mutterschutzfrist, sondern auch Maßnahmen zur Sicherheit von Kindern in den sozialen Medien. Die Regelungen, die auch mit einer Präsentation der Ministerin für Familie und soziale Dienste, Mahinur Özdemir Göktaş, im Zentralen Entscheidungs- und Verwaltungsorgan (MKYK) der AKP zur Sprache kamen, zielen darauf ab, dass Kinder sich in digitalen Umgebungen sicherer bewegen können.

NEUE EINSCHRÄNKUNGEN FÜR SOZIALE MEDIEN FÜR KINDER UNTER 15 JAHREN

Um Risiken zu vermeiden, denen Kinder auf digitalen Plattformen begegnen könnten, wird es Kindern unter 15 Jahren untersagt, Konten in sozialen Medien zu eröffnen. Zudem sollen Kinder nur Zugang zu altersgerechten Spielen erhalten. Zu diesem Zweck wird ein Identitätsprüfungssystem eingeführt.

Von Social-Media-Unternehmen wird verlangt, Inhaltsfilter einzusetzen, die die Altersgruppen der Kinder berücksichtigen. Inhalte, die für Kinder nicht geeignet sind, werden auf den Plattformen nicht angezeigt.