Kontakt mit Giftfisch: Krankenhausaufenthalt

Der Hobbyangler Burak Ulusoy aus Yalova musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er mit einem giftigen Petermännchen in Berührung gekommen war, das sich in seiner Angel verfangen hatte.

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Der 31-jährige Burak Ulusoy, der mit Freunden von der Gegend Dereağzı in Yalova aus mit einem Boot auf das Marmara-Meer hinausgefahren war, fühlte sich unwohl, nachdem ihn der Stachel eines Petermännchens, das sich in seiner Angel verfangen hatte, in den Finger gestochen hatte.

Nachdem erst sein Finger und dann die linke Seite seines Körpers taub wurden, wurde Ulusoy von seinen Freunden in das Bildungs- und Forschungskrankenhaus Yalova gebracht. Nachdem ihm eine Spritze verabreicht und er an einen Tropf angeschlossen wurde, erholte er sich wieder und wurde anschließend entlassen.

Burak Ulusoy berichtete gegenüber Journalisten, dass er seit Jahren schwimme und angle, aber zum ersten Mal mit einem solchen Vorfall konfrontiert worden sei.

Ulusoy erklärte, dass er das Petermännchen zuvor noch nie gesehen habe, und fuhr wie folgt fort:

"Ich hatte den Verdacht, dass der Fisch giftig sein könnte. Eigentlich habe ich ihn nicht berührt, der Fisch fiel in das Boot. Als ich mich bückte, um ihn aufzuheben, stach er mir in den Finger. Ich hatte unglaubliche Schmerzen, ich finde keine Worte, um sie zu beschreiben. Meine komplette linke Seite begann taub zu werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus verschlechterte sich mein Zustand weiter, ich bekam Übelkeit und Ähnliches. Im Krankenhaus angekommen, legten sie mich an den Tropf und gaben mir eine Spritze gegen die Allergie."

"BOOTSBESITZER SOLLTEN UNBEDINGT AMMONIAK AN BORD HABEN"

Ulusoy erzählte, dass er den Fisch beim ersten Anblick für einen Wittling gehalten habe.

Ulusoy wies darauf hin, dass das Petermännchen Stacheln auf dem Kopf und an den Seiten des Körpers habe, die kaum sichtbar seien. Er betonte, dass Personen, die mit diesem Fisch in Kontakt kommen, der aufgrund seiner direkten Wirkung auf die Nerven zu Behinderungen führen oder sogar tödlich sein kann, sofort das nächste Krankenhaus aufsuchen sollten.

Ulusoy merkte an, dass die Gefahren, die von einem Petermännchen ausgehen können, in der Gesellschaft kaum bekannt seien, und sagte:

"Dieser Fisch kommt im Meer meist in Netze und hält sich unter dem Sand auf. Das habe ich nach dem Vorfall in Gesprächen mit älteren Fischern erfahren. Solche Vorfälle passieren, wenn Menschen am Strand laufen oder beim Schwimmen auf sie treten, oder wenn Hobbyangler wie wir den Fisch nicht kennen und ihn berühren. Bootsbesitzer sollten unbedingt Ammoniak an Bord haben. Denn es dauert eine gewisse Zeit, bis man wieder an Land ist. Es muss sofort eingegriffen werden. Bis man vom Meer zurück ist, sollte zumindest eine Behandlung mit Ammoniak erfolgen. Das habe ich gelernt. Mir ist so etwas passiert. Wir haben Erfahrung gesammelt und dazugelernt. Als ich im Krankenhaus in der Notaufnahme war, waren die Mitarbeiter ehrlich gesagt überrascht. Sie bekommen solche Fälle auch nicht sehr oft zu sehen."