Nach dem Verzehr von Kumpir erkrankt und verstorben: Familie sucht nach Gerechtigkeit

In Izmir im Bezirk Buca ist Servet Polat verstorben, nachdem sie in einem Lokal Kumpir gegessen hatte, erkrankte und zweimal im Krankenhaus behandelt wurde. Die Familie hat Anzeige gegen die Betreiber erstattet und fordert Gerechtigkeit.

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Ein trauriger Vorfall im Bezirk Buca in Izmir hat das Leben einer Familie erschüttert. Am 28. Dezember aßen Servet Polat, ihre Tochter Bahar Zeyrek und ihr Enkel Gökhan Zeyrek in einem Lokal im Stadtteil Efeler Kumpir und suchten noch am selben Tag wegen Übelkeit und Durchfall das Buca Seyfi Demirsoy Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus auf. 

Nach ihrer Behandlung kehrte die Familie nach Hause zurück, erkrankte jedoch am nächsten Tag erneut und wurde wieder ins Krankenhaus eingeliefert.

VERSTARB ZU HAUSE 

Nachdem sie nach der Behandlung entlassen worden war, wurde Servet Polat zwei Tage nach dem Vorfall leblos in der Toilette ihres Hauses aufgefunden. Bei den Untersuchungen durch die Rettungskräfte wurde festgestellt, dass Polat verstorben war.

PROBEN WURDEN ENTNOMMEN  

Die Familie macht das Lokal, in dem sie den Kumpir gegessen hatten, für den Vorfall verantwortlich und hat Anzeige erstattet. Es wurde bekannt, dass die Bezirksdirektion für Land- und Forstwirtschaft Proben der Produkte aus dem Betrieb entnommen hat und das Geschäft vorübergehend geschlossen wurde.

''AUCH MEINE FREUNDE WURDEN VERGIFTET''

Bahar Zeyrek äußerte sich zu dem Vorfall und erklärte, dass ihre Mutter an Bluthochdruck und Diabetes litt:

"Auch meine Freunde haben in demselben Lokal Kumpir gegessen und wurden vergiftet. Unser Kumpir enthielt Karotten-Tarator, Hühnchen und eine Wurst-Beilage. Meine Mutter klagte bereits beim Essen über Übelkeit, aß aber weiter. Auch mein Sohn hat von dem Kumpir gegessen und ist immer noch krank."

Die Obduktion von Servet Polat wurde im Institut für Rechtsmedizin in Izmir durchgeführt; ihre Beisetzung fand in Buca statt. Die Familie wartet nun auf das Obduktionsergebnis und kündigte an, nach Vorliegen des detaillierten Berichts rechtliche Schritte einzuleiten. Zeyrek betonte ihre Entschlossenheit mit den Worten: "Wir werden die Sache nicht auf sich beruhen lassen, die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen."