Neue Aufnahmen vom Epizentrum des 4,9-Erdbebens in Erzincan: So stürzten Felsbrocken auf die Straße!

Nach dem Erdbeben der Stärke 4,9 im Landkreis Kemah in Erzincan hielten Überwachungskameras fest, wie riesige Felsbrocken von den Hängen auf die Straße stürzten. Die Aufnahmen zeigen, dass eine mögliche Katastrophe nur knapp verhindert wurde.

İHA

Das Erdbeben der Stärke 4,9, das im Landkreis Kemah in Erzincan registriert wurde, sorgte in der Region für gefährliche Momente. Auf der Straße zum Dorf Hakbilir, das nahe dem Epizentrum des Bebens liegt, rollten durch die Erschütterungen große Felsbrocken von den Hängen auf die Fahrbahn. Die Ereignisse wurden von einer Überwachungskamera in der Region aufgezeichnet.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie die riesigen Felsen mit hoher Geschwindigkeit von oben auf die Straße geschleudert werden. Dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls weder Fahrzeuge noch Fußgänger auf der Straße befanden, verhinderte ein mögliches Unglück mit Todesopfern.

Nach dem Erdbeben begab sich der Bürgermeister von Kemah, Cevdet Bayram, in das Gebiet, um die Lage zu begutachten. Bayram untersuchte die Stellen, an denen es zu Steinschlägen gekommen war, und erklärte, dass bei den Kontrollen im Dorfzentrum und in der Umgebung außer den Steinschlägen auf der Straße keine schwerwiegenden negativen Vorfälle festgestellt wurden. Er betonte, dass die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, und warnte die Bürger, vorsichtig zu sein.

Die Behörden teilten mit, dass die Einsatzteams vor Ort ihre Untersuchungen und Kontrollarbeiten fortsetzen.