Prof. Dr. Ahmet Ercan weist nach dem Erdbeben in Adıyaman auf diese Region hin: „Ich hoffe, es ist so...“

Die Katastrophenschutzbehörde AFAD meldete ein Erdbeben der Stärke 4,3 in Malatya, während das Kandilli-Observatorium das Epizentrum in Sincik, Adıyaman, verortete. Prof. Dr. Ahmet Ercan äußerte sich nach dem Beben mit wichtigen Einschätzungen.

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Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde (AFAD) auf ihrer Website ereignete sich in der Nacht ein Erdbeben der Stärke 4,3 im Bezirk Battalgazi in Malatya.

Das Beben wurde in einer Tiefe von 9,28 Kilometern registriert. Das Kandilli-Observatorium gab hingegen Sincik in Adıyaman als Epizentrum des Bebens an.

Nach dem Erdbeben äußerte sich Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan über seinen Social-Media-Account.

Ercan teilte in seinen Beiträgen Folgendes mit:

„Das kleine Erdbeben der Stärke 4,3 in Sincik, Adıyaman, in der Nacht zum 17. April hat für Schrecken gesorgt. Es handelt sich jedoch um ein nicht zerstörerisches Nachbeben der Erdbeben vom 6. Februar 2023. Ich wäre überrascht, wenn darauf ein großes Beben folgen würde. Unsere Zuneigung zu Adıyaman ist groß.

Dass nach den vier großen Erdbeben am 6. Februar die erwarteten mittleren bis großen Nachbeben ausgeblieben sind, zeigt, dass die im tiefen Gestein der Erdkruste der Region angestaute Spannung zu einem sehr großen Teil abgebaut wurde. Ich hoffe, es ist so.

Was mich bei den Erdbeben in den 11 Provinzen am meisten überrascht hat, ist die Zerstörung an den felsigen Ausläufern des Ahir-Gebirges in Kahramanmaraş. Die Ursache sind bauliche Alterung und Fehler bei der Errichtung der Gebäude. Die Aufgabe der Verwaltung ist es, mangelhafte Standorte und Gebäude vor einem Erdbeben zu identifizieren und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, bevor ein Beben eintritt.“