Razzia in Unterhaltungslokalen in Ankara: Ausländische Frauen illegal beschäftigt
Im Rahmen einer Ermittlung wegen Menschenhandels gegen Unterhaltungslokale in Ankara, in denen ausländische Frauen illegal beschäftigt wurden, sind 29 Verdächtige festgenommen worden. Bei den Einsätzen wurden für insgesamt 47 ausländische Frauen Abschiebungsverfahren eingeleitet.
İHA
In Ankara wurde eine Untersuchung wegen Menschenhandels eingeleitet, nachdem der Verdacht aufgekommen war, dass ausländische Frauen in die Türkei gebracht und dort in Unterhaltungslokalen illegal beschäftigt wurden. Bei den von Polizeieinheiten durchgeführten Razzien wurden 29 Verdächtige festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen wurden in den kontrollierten Unterhaltungszentren insgesamt 38 Frauen – 13 aus Kasachstan, 11 aus Russland, 4 aus Belarus, 5 aus Äthiopien, 3 aus der Ukraine, 1 aus Brasilien und 1 aus Kenia – an die Provinzdirektion für Migrationsverwaltung übergeben. Gegen die Frauen wurde ein Abschiebebeschluss erlassen und die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet.
In der zweiten Phase der Operationen wurden in 5 weiteren Unterhaltungslokalen 9 zusätzliche ausländische Frauen identifiziert. Die Frauen wurden medizinisch untersucht und zur weiteren Bearbeitung an die Provinzdirektion für Migrationsverwaltung überwiesen.
Bei den Kontrollen wurde festgestellt, dass einige Betriebe für die ausländischen Frauen zwar Arbeitserlaubnisse eingeholt hatten, um sie als Kellnerinnen oder Reinigungspersonal auszuweisen, sie jedoch in anderen Bereichen einsetzten. Es wurde bekannt, dass die Kontrollen in den betreffenden Lokalen verstärkt wurden.