Rückzieher des Ministeriums bei APP-Kennzeichen-Bußgeldern! Strafen nach diesem Datum wurden annulliert

Auf Anweisung von Innenminister Mustafa Çiftçi wurde bei den Kontrollen von APP-Kennzeichen (nicht standardkonform) ein neues Verfahren eingeführt. Während die seit dem 27. Februar verhängten Bußgelder annulliert wurden, wurde mitgeteilt, dass die Kontrollen für eine gewisse Zeit im Rahmen von Informations- und Beratungsmaßnahmen durchgeführt werden.

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Das Innenministerium hat eine neue Entscheidung bezüglich der Bußgelder getroffen, die für sogenannte APP-Kennzeichen, die nicht den Standards entsprechen, verhängt wurden. Gemäß der Anweisung des Ministeriums wurde bekannt gegeben, dass die seit dem 27. Februar verhängten Bußgelder annulliert wurden.

KONTROLLEN WERDEN VORÜBERGEHEND ALS INFORMATIONSMASSNAHMEN DURCHGEFÜHRT

Nach Informationen aus Ministeriumskreisen kam das Thema der Verschärfung der Sanktionen gegen die Verwendung von APP-Kennzeichen im Rahmen einer Änderung des Omnibus-Gesetzes auf die Tagesordnung, die eine Erhöhung des Bußgeldes für den Tatbestand des "Anbringens von Kennzeichen, die nicht den in der Verordnung festgelegten Eigenschaften oder Maßen entsprechen", gemäß Artikel 23 des Straßenverkehrsgesetzes vorsah.

Aufgrund der gestiegenen Anträge auf Kennzeichenwechsel kam es jedoch an vielen Stellen zu Überlastungen und langen Warteschlangen. Daraufhin wurde auf Anweisung von Minister Mustafa Çiftçi beschlossen, die Kontrollen bis zum 1. April 2026 als Beratungs- und Informationsmaßnahmen durchzuführen.

STRAFEN NACH DEM 27. FEBRUAR WURDEN ANNULLIERT

Im Rahmen der neuen Anwendung wurde mitgeteilt, dass alle Bußgelder, die seit dem 27. Februar aufgrund von APP-Kennzeichen verhängt wurden, annulliert wurden.

Es wurde erklärt, dass Kennzeichen, die von der autorisierten Stelle, dem türkischen Verband der Fahrer und Automobilisten (TŞOF), gedruckt und gesiegelt an die Bürger ausgegeben wurden, nicht Gegenstand von Strafverfahren sein werden, selbst wenn sie außerhalb der gesetzlich festgelegten Standards erscheinen.

STRAFEN BEI NACHTRÄGLICHEN ÄNDERUNGEN AM KENNSCHILD

Die Behörden wiesen darauf hin, dass bei nachträglichen Ergänzungen oder Änderungen an einem Kennzeichen, das vom TŞOF gedruckt und gesiegelt wurde, ein Bußgeld in Höhe von 4.000 Lira verhängt wird.

Andererseits wird das Bußgeld in Höhe von 140.000 Lira für diejenigen, die gefälschte oder inoffizielle Kennzeichen verwenden, die von unbefugten Stellen außerhalb des TŞOF bezogen wurden, weiterhin angewendet.

Die Behörden betonten, dass diese Sanktion insbesondere im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und den Schutz der Sicherheit der Bürger bei der Bekämpfung von Straftaten wie Drogenhandel, Menschenschmuggel und Terrorismus wichtig sei.