Skandal-Vorwürfe bei „Esra Erol'da“: 13-jähriges Kind gegen Geld verheiratet, Verdächtige wieder frei!
Im Bezirk İnegöl in Bursa hat eine Untersuchung wegen des Vorwurfs, ein 13-jähriges Mädchen sei gegen Geld verheiratet worden, für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt. Die Entscheidung, drei Verdächtige auf freien Fuß zu setzen, stieß auf heftige Kritik.
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Im Bezirk İnegöl in Bursa wurde eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass ein 13-jähriges Mädchen gegen Geld verheiratet worden sei. Die Enthüllungen kamen durch Aussagen der Mutter, Özlem I., in der ATV-Sendung „Esra Erol’da“ ans Licht. Die Mutter behauptete, ihre Tochter sei von ihrem im Gefängnis sitzenden Vater gegen eine Geldzahlung verheiratet worden. Nach diesem Geständnis leitete die Generalstaatsanwaltschaft İnegöl umgehend Ermittlungen ein.
Die Teams der Jugendabteilung der Polizei von İnegöl nahmen Kamil K., der angeblich eine religiöse Ehe mit dem 13-jährigen Kind geschlossen hatte, sowie dessen Eltern Emrah und Elvan K. fest. Die festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht vorgeführt.
Das Gericht ordnete die Freilassung der drei Verdächtigen unter Auflagen an. Diese Entscheidung löste in den sozialen Medien eine Welle der Empörung aus. Während das juristische Verfahren andauert, wurde mitgeteilt, dass das Kind unter staatlichen Schutz gestellt wurde.
Zu der Sendung, in der der Vorfall thematisiert wurde, gab es bisher keine Stellungnahme seitens der Rundfunkregulierungsbehörde RTÜK.