So gestand er den Skandal: 'Negativer' Drogentest für 30.000 Lira

Eine Untersuchung in einem staatlichen Krankenhaus in Siirt hat aufgedeckt, dass Drogentests gegen Bestechungsgelder manipuliert wurden. Ein Verdächtiger gestand, 30.000 Lira gezahlt zu haben, um sein Testergebnis auf negativ zu ändern.

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In einer im Dezember 2025 eingeleiteten Untersuchung kam der Vorwurf auf, dass im Bildungs- und Forschungskrankenhaus Siirt positiv ausgefallene Drogentests gegen finanzielle Gegenleistungen durch saubere Berichte ersetzt wurden. In diesem Zusammenhang wurden in fünf Provinzen, ausgehend von Siirt, zeitgleich Razzien durchgeführt.

Gegen insgesamt 40 Personen wurden Haftbefehle erlassen; acht von ihnen sollen Krankenhausmitarbeiter sein. Den Verdächtigen werden Urkundenfälschung, Bestechung sowie das Verbergen, Verändern oder Vernichten von Beweismitteln vorgeworfen.

Wie Birgün berichtet, gab der festgenommene Verdächtige M.E.B. in seiner Aussage vor Gericht an, dass ihm nach einem positiven Ergebnis seiner im Labor abgegebenen Urinprobe eine Person namens Ü.Ö. mitgeteilt habe, das Ergebnis auf negativ ändern zu können. M.E.B. erklärte in seiner Aussage, er habe insgesamt 30.000 Lira in zwei Raten überwiesen, woraufhin das Testergebnis als negativ ausgewiesen wurde.

Von den Verdächtigen, die während des Ermittlungsverfahrens dem Gericht vorgeführt wurden, wurden 19 inhaftiert, während einige andere noch flüchtig sein sollen. M.E.B. wurde nach Ablehnung des Haftantrags unter Auflagen, darunter ein Ausreiseverbot und die Pflicht, sich zweimal wöchentlich bei der Polizei zu melden, auf freien Fuß gesetzt.