Studierende bei Protesten gegen Erhöhung von Stipendien und Studienkrediten festgenommen
Die Studierendenkollektive (Öğrenci Kolektifleri) protestierten in Ankara, Istanbul und Izmir gleichzeitig gegen die für das Jahr 2026 angekündigte Erhöhung der Stipendien und Studienkredite um 33 Prozent, die sie als unzureichend erachten. Bei einem Protestmarsch am Taksim-Platz in Istanbul wurden nach einem Polizeieinsatz 7 Personen festgenommen.
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Die Studierendenkollektive protestierten gegen die von AKP-Parteichef und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan nach einer Kabinettssitzung angekündigte Erhöhung der Stipendien und Studienkredite für das Jahr 2026 um 33 Prozent, die Bachelor-, Master- und Doktoranden betrifft.
Wie ANKA berichtet, trugen die Studierenden bei den gleichzeitig in Ankara, Istanbul und Izmir durchgeführten Protestmärschen Transparente mit der Aufschrift: „11,5 Milliarden TL für die NATO, 4.000 TL für Studierende. Budget für Bildung, nicht für Krieg“. Bei den Protesten stand der Slogan „Wir werden uns nicht zur Armut verurteilen lassen“ im Vordergrund.
In Istanbul wurde der Gruppe, die zum Taksim-Platz marschieren wollte, dies untersagt, woraufhin Polizeieinheiten eingriffen. Berichten zufolge wurden bei dem Einsatz 7 Personen festgenommen.