Tiere im Schlamm festgesetzt, damit sie zunehmen: Ministerium verhängt Geldstrafe nach Tierquälerei in Çorum

In Çorum sorgten Aufnahmen, auf denen Rinder im Schlamm gehalten und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden, in den sozialen Medien für Empörung. Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft gab bekannt, dass eine Untersuchung eingeleitet, ein Bußgeld gegen den Betrieb verhängt und die Ställe gereinigt wurden.

12punto

Etwa zwei Monate vor dem Opferfest sorgten Aufnahmen, die angeblich aus einem Betrieb in Çorum stammten, in den sozialen Medien für Aufsehen. In den geteilten Videos war zu sehen, wie Rinder im Schlamm gehalten wurden und ihr Bewegungsspielraum stark eingeschränkt war. Die Behauptung, dass die Tiere auf diese Weise künstlich zur Gewichtszunahme gebracht werden sollten, löste innerhalb kurzer Zeit heftige Reaktionen aus.

MINISTERIUM LEITETE UNTERSUCHUNG EIN

Nach den empörten Reaktionen auf die Bilder gab das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft eine Stellungnahme ab. In einer Mitteilung über den Social-Media-Account des Ministeriums wurde erklärt, dass eine Untersuchung zu den Aufnahmen, die ein tierschutzwidriges Verhalten zeigten, eingeleitet wurde.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass Teams der Provinzdirektion für Land- und Forstwirtschaft in Çorum den betreffenden Betrieb inspiziert und im Rahmen der geltenden Vorschriften ein Bußgeld gegen das Unternehmen verhängt haben.

STÄLLE GEREINIGT

Nach den Kontrollen seien die notwendigen Maßnahmen ergriffen worden, um die Bedingungen zu beseitigen, die sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere auswirkten. In der Erklärung hieß es weiter:

„Die Haltungsbereiche wurden so gereinigt, dass eine artgerechte Unterbringung der Tiere gewährleistet ist, und die notwendigen Vorkehrungen wurden getroffen. Jegliche Vernachlässigung oder Misshandlung, die das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigt, ist absolut inakzeptabel. Gegen keine Person oder keinen Betrieb, der gegen diesen Grundsatz verstößt, wird Nachsicht geübt. Als Ministerium werden wir unsere Kontrollen zum Schutz des Tierwohls im ganzen Land entschlossen fortsetzen.“