Unerfahrene Metzger brechen nicht mit der Feiertagstradition

Am ersten Tag des Opferfestes (Kurban Bayramı) traten, wie überall in der Türkei, auch in Samsun wieder unerfahrene Metzger in Erscheinung. Aufgrund von Unachtsamkeit und mangelnder Erfahrung beim Schlachten der Opfertiere mussten zahlreiche Personen im Krankenhaus behandelt werden.

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Nach dem Gebet zum Opferfest strömten die Bürger bereits in den frühen Morgenstunden zu den Schlachtplätzen, um ihre Opfertiere zu schlachten. Auch in Samsun begann an vielen Orten das Schlachten. Doch eines der unveränderlichen Bilder des Feiertags wiederholte sich auch in diesem Jahr.

UNERFAHRENHEIT ENDETE WIEDER BLUTIG

Infolge von Unachtsamkeit und mangelnder Erfahrung beim Schlachten wurden viele Menschen verletzt. Die Notaufnahme des Bildungs- und Forschungskrankenhauses Samsun füllte sich bereits ab den Morgenstunden mit Bürgern, die sich mit ihren eigenen Schlachtmessern verletzt hatten.

Zu den häufigsten Verletzungen zählten Schnittwunden an Händen, Armen und Beinen durch Messer; einige Personen wurden zudem ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem die Opfertiere auf sie gestürzt waren.

„ICH SCHLACHTE SEIT JAHREN, ABER DAS IST MIR ZUM ERSTEN MAL PASSIERT“

Einige der verletzten Bürger gaben an, dass sie ihre Opfertiere schon lange selbst schlachten und zum ersten Mal einen solchen Unfall erlebten, während andere erklärten, dass sie die Bewegungen des Tieres nicht kontrollieren konnten und es deshalb zu dem Unfall kam. Wieder andere berichteten, dass sie zum ersten Mal versuchten, ein Opfertier zu schlachten, und sich das Messer in den Körper rammten, ohne zu wissen, was sie taten.