Spannungen bei der Stadterneuerung in Ümraniye: Polizeieinsatz gegen Bürger im Stadtteil Topağacı
Im Stadtteil Topağacı in Ümraniye kam es zu einem Polizeieinsatz, während die Anwohner gegen die im Rahmen der Stadterneuerung eingeleiteten Abriss- und Räumungsarbeiten Widerstand leisteten.
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Der Stadtteil Topağacı im Istanbuler Bezirk Ümraniye ist nach der Einstufung als „Reservebaugebiet“ in einen Stadterneuerungsprozess eingetreten. Die Anwohner weigern sich, ihre Häuser zu verlassen, und haben Widerstand geleistet. Am heutigen Morgen wurden die Teams, die zur Unterbrechung von Strom-, Wasser- und Erdgasanschlüssen in das Viertel kamen, von Bereitschaftspolizisten begleitet. Auf die Reaktionen der Anwohner hin griff die Polizei ein, wobei mehrere Personen festgenommen wurden.
Die Bewohner erklärten in einer Stellungnahme über soziale Medien: „Sie kamen mit Bereitschaftspolizeieinheiten, um Strom, Wasser und Erdgas der verbleibenden Häuser abzustellen. Turgay aus unserem Viertel wurde festgenommen. Wir beugen uns der Willkür nicht. Wir werden weiter Widerstand leisten, bis das Ministerium uns als Gesprächspartner akzeptiert. Wir rufen alle zur Solidarität mit unserem Viertel auf.“
Sevgi, eine der Anwohnerinnen, die mit auf dem Rücken gefesselten Händen festgenommen wurde, äußerte ihren Protest mit den Worten: „Ich habe vier Kinder, wie soll ich die Miete bezahlen?“ Die Bewohner des Viertels betonten, dass sie ihren Widerstand gegen diese Maßnahmen, die sie als „profitorientierte Umgestaltung“ bezeichnen, fortsetzen werden.