Vier Jahre lang unentdeckt: Skandal um KI-gestützte „Stellvertreter-Kandidaten“ bei Führerscheinprüfungen! 14 Personen festgenommen
Bei einer Operation gegen Betrüger, die bei Führerscheinprüfungen in Tokat die „Stellvertreter-Methode“ anwandten, wurden 14 Personen inhaftiert.
İHA
Die Teams der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisiertem Verbrechen der Polizeidirektion der Provinz Tokat leiteten nach einem Hinweis Ermittlungen ein. Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Tokat koordinierten Untersuchung wurde aufgedeckt, dass einige Personen, die die schriftliche Führerscheinprüfung nicht bestanden hatten, ihre Personalausweise unter dem Vorwand des „Verlusts“ erneuern ließen. Dabei wurde festgestellt, dass das Gesicht des tatsächlichen Ausweisinhabers mit dem Gesicht des „Stellvertreter-Kandidaten“ mithilfe künstlicher Intelligenz zu einem einzigen Foto verschmolzen wurde. Auf diese Weise wurden die Beamten der Meldebehörde getäuscht und andere Personen anstelle der eigentlichen Prüflinge zur Prüfung geschickt.
DOKUMENTE AUS VERGANGENEN JAHREN UNTER DIE LUPE GENOMMEN
Im Zuge der in Tokat zentrierten Ermittlungen wurden auch Verbindungen zum Bezirk Niksar sowie nach Şanlıurfa aufgedeckt. Die Überprüfung der Prüfungsunterlagen der letzten 4 Jahre ergab, dass 12 „Stellvertreter-Kandidaten“ und 5 Organisatoren in Tokat und Şanlıurfa an dem Betrug beteiligt waren.
14 PERSONEN INHAFTIERT
Die 17 bei gleichzeitigen Razzien festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Justizpalast von Tokat überstellt. 14 der Verdächtigen wurden vom zuständigen Gericht inhaftiert und in ein Gefängnis überführt. Gegen 2 Personen wurde eine gerichtliche Kontrolle angeordnet, während 1 Verdächtiger nach seiner Aussage wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Ermittlungen dauern an.