Vom Parlament verabschiedet: Rekordstrafen für illegale Personenbeförderung
Eine neue gesetzliche Regelung gegen illegale Personenbeförderung ist in Kraft getreten und sieht strenge Sanktionen vor. Wer ohne Führerschein oder Genehmigung Fahrgäste befördert, muss mit Geldstrafen von bis zu 100.000 Lira und einem vorübergehenden Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Branchenvertreter zeigten sich zufrieden mit den beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Beförderung.
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Mit der jüngsten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, die von der Großen Nationalversammlung der Türkei verabschiedet wurde, wurden abschreckende Maßnahmen gegen illegale Beförderungsaktivitäten verschärft. Wer künftig ohne Betriebserlaubnis oder die erforderliche Genehmigung Fahrgäste befördert, wird mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Lira belegt. Zudem wird für Personen, die Beförderungsleistungen außerhalb der in ihrer Betriebserlaubnis festgelegten Routen erbringen, eine Strafe von 46.000 Lira verhängt.
Diese neuen Regelungen beschränken sich im Kampf gegen die illegale Beförderung nicht nur auf Geldstrafen. Fahrern, die bei der illegalen Beförderung erwischt werden, wird der Führerschein für 30 Tage entzogen. Bei einer Wiederholung des Verstoßes innerhalb eines Jahres verdoppeln sich die Strafen, und die Rückgabe des Führerscheins ist an die Bedingung geknüpft, dass zuvor keine offenen Bußgelder mehr bestehen.
Neben der unlizenzierten Beförderung werden auch Fahrer, die ihr Fahrzeug zweckentfremdet nutzen, sowie Fahrzeughalter, die dies dulden, mit einer Strafe von 20.000 Lira belegt.
STRENGE KONTROLLEN GEGEN ILLEGALE BEFÖRDERUNG
Der Vorsitzende des türkischen Verbandes der Fahrer und Automobilisten (Türkiye Şoförler ve Otomobilciler Federasyonu), Mehmet Yiğiner, erklärte, dass sie das neue Gesetz unterstützen und bekräftigte ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die illegale Beförderung. Yiğiner wies auf die Bedeutung der Steuern und Gebühren hin, die legal arbeitende Fahrer für die Volkswirtschaft leisten, und betonte, dass das neue Gesetz eine abschreckende Wirkung im Kampf gegen die illegale Beförderung haben werde. „Wir werden illegale Beförderung keinesfalls dulden. Jeder sollte seine eigene Arbeit machen. Wir müssen die Arbeit und das Einkommen unserer Gewerbetreibenden schützen“, sagte er.
Gleichzeitig teilte Yiğiner der Öffentlichkeit mit, dass die Dauer des Führerscheinentzugs seiner Meinung nach länger sein sollte.
Yiğiner wies darauf hin, dass die illegale Beförderung nicht nur finanzielle, sondern auch sicherheitsrelevante Risiken berge. Er warnte die Bürger davor, in Fahrzeuge einzusteigen, ohne sich über die Identität der Personen, die die Beförderung durchführen, im Klaren zu sein. Darüber hinaus rief er legale Taxi- und Minibusfahrer dazu auf, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die Praxis der Fahrgastselektion zu beenden.
Mit dem Inkrafttreten der neuen Regelung wird das Ziel verfolgt, illegale Beförderungsaktivitäten zu reduzieren, und Branchenvertreter äußern sich hoffnungsvoll hinsichtlich der in diesem Bereich unternommenen Schritte.