Vorläufiger Autopsiebericht von Elif Kumal, die in einem Teich in Balıkesir gefunden wurde, liegt vor! Todesursache geklärt

Nachdem Elif Kumal tot in ihrem Auto in einem Teich im Bezirk Erdek in Balıkesir aufgefunden wurde, ergab die vorläufige Autopsie, dass sie ertrunken ist. Es wurden keine Spuren von Stich- oder Schusswaffen gefunden.

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Die 34-jährige Elif Kumal, die im Bezirk Erdek in Balıkesir acht Tage lang vermisst wurde, war leblos in ihrem Auto im Yukarıyapıcı-Teich gefunden worden. Die Autopsie von Kumals Leichnam wurde abgeschlossen, und die ersten Untersuchungen ergaben, dass sie durch Ertrinken ums Leben kam. Bei der ersten Bewertung durch die Rechtsmedizin wurden an Kumal keinerlei Spuren von Stich- oder Schusswaffenverletzungen festgestellt.

Es wurde bekannt, dass die junge Frau im Bezirk Bandırma beigesetzt werden soll. Die gewonnenen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es bei Elif Kumals Tod keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung gab.

Elif Kumal war am 27. Dezember mit ihrem Freund Enis G. und einem weiteren Bekannten zum Campen an den Yukarıyapıcı-Teich auf der Halbinsel Kapıdağ gefahren. Am nächsten Tag meldete Enis G. sie bei der Notrufzentrale 112 als vermisst und gab an, dass Kumal nach einem Streit zwischen den beiden in der Nacht mit ihrem Auto vom Campingplatz abgereist sei. Nach dem Vorfall untersuchten Sicherheitskräfte die Kameraaufnahmen in der Region; es gab jedoch keine Aufzeichnungen darüber, dass Kumal mit ihrem Fahrzeug in Richtung Erdek oder Bandırma gefahren wäre.

Nach der Vermisstenanzeige leitete die Gendarmerie des Bezirks Erdek eine groß angelegte Suche ein. Die Sucharbeiten wurden von der Katastrophenschutzbehörde AFAD, Gendarmerie-Kommandotrupps sowie Such- und Rettungsfreiwilligen aus den umliegenden Provinzen unterstützt. Das Gebiet wurde sowohl vom Boden als auch aus der Luft detailliert abgesucht. Bei der Suche unter Einsatz technologischer Ausrüstung ortete ein Seitensicht-Sonar (YTS) Kumals Fahrzeug 25 Meter vom Ufer entfernt in etwa 10 Metern Tiefe. Taucher bargen den leblosen Körper von Elif Kumal vom Fahrersitz des Autos.

Bei einer ersten Untersuchung während der Bergung des Autos aus dem Teich wurde festgestellt, dass das Fenster der Fahrertür halb geöffnet war und die Vorderreifen geplatzt waren. Die Tatortuntersuchungsteams führten eine detaillierte Analyse durch.

Die Angehörigen von Elif Kumal sowie der mit dem Vorfall in Verbindung stehende Enis G. und ein Bekannter namens Yavuz wurden nach ihrer polizeilichen Vernehmung unter Auflagen freigelassen, da keine konkreten Beweise im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall vorlagen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall werden von der Staatsanwaltschaft Erdek fortgeführt.

Die Beerdigung von Kumal findet heute zum Nachmittagsgebet im Stadtteil Doğu im Bezirk Bandırma statt.

Elif Kumals Schwägerin Fatma Kumal hatte am siebten Tag des Vermisstenfalls erklärt: „Sie hat mich angerufen, und während sie mit mir kommunizierte, sagt er, sie habe den Ausdruck verwendet: ‚Die Autotüren sind verschlossen‘, als Elif ihn anrief. Was hätte er tun müssen? Hätte er nicht die gesamte Gendarmerie und Polizei mobilisieren müssen? Wann habe ich die Nachricht erhalten? Um 11:23 Uhr. Die Nachricht erreichte die Polizeistationen gegen 12:00 Uhr, nach 12:00 Uhr. Es gab Schläge, es wurde in die Luft geschossen, wir haben Zeugen. Ich bin diejenige, der gesagt wurde, die Autotüren seien verschlossen. Wie viele Gründe soll ich Ihnen nennen, warum man in Panik hätte geraten müssen? Ich zähle eine ganze Reihe von Straftaten auf.“