Warnung von Naci Görür nach Erdbeben in Muğla

Im Landkreis Köyceğiz in der Provinz Muğla ereignete sich am Morgen ein Erdbeben der Stärke 4,1. Nach dem Beben äußerte sich Prof. Dr. Naci Görür mit wichtigen Erklärungen zur Spannung in der Region.

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Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD ereignete sich das Beben mit Epizentrum in Köyceğiz in einer Tiefe von 12,04 Kilometern. Die Erschütterung, die sich am Morgen um 06.40 Uhr ereignete, löste kurzzeitig Panik aus.

Nach dem Erdbeben erklärte Prof. Dr. Naci Görür auf seinem Social-Media-Account, dass das Beben an der landseitigen Fortsetzung der Muğla-Verwerfungszone sowie am Schnittpunkt einer namenlosen, in Nordwest-Südost-Richtung verlaufenden Verwerfung aufgetreten sei. Görür wies darauf hin, dass sich dieses Gebiet auf einer vertikalen Verwerfung befinde und Westanatolien in Nord-Süd-Richtung unter Spannung stehe.

Der Beitrag von Görür lautet wie folgt:

"Vor 2 Stunden ereignete sich in der Region Arıcılar – Ula (Muğla) ein Erdbeben der Stärke 4,0. Dieses Beben fand an der landseitigen Fortsetzung der Muğla-Verwerfungszone und am Schnittpunkt einer namenlosen, in NW-SO-Richtung verlaufenden Verwerfung statt. Bei der Verwerfung handelt es sich um eine vertikale Verwerfung. Westanatolien steht in N-S-Richtung unter Spannung.

Mit freundlichen Grüßen."