Wohnungskrise im AFAD-Bericht: Anzahl der Erdbebenopfer in Containern bekannt gegeben
Zum zweiten Jahrestag der Erdbeben vom 6. Februar, die viele Provinzen, allen voran Kahramanmaraş, erschütterten, wurde die Zahl der Menschen bekannt, die in Containerstädten leben. Die Wohnungskrise der Erdbebenopfer spiegelt sich im Bericht der AFAD wider.
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Zum zweiten Jahrestag der Erdbeben vom 6. Februar, bei denen offiziellen Zahlen zufolge über 53.000 Menschen ihr Leben verloren, zeigen die vorliegenden Daten, dass die Not der Erdbebenopfer weitgehend ungelöst bleibt. Die größte Notlage nach den Erdbeben, die zahlreiche Provinzen, insbesondere Kahramanmaraş, betrafen, ist auch zwei Jahre später noch immer die Wohnungskrise.
Obwohl Regierungsvertreter wiederholt Wohnraum versprochen haben, verdeutlichen die in den AFAD-Daten aufgeführten Zahlen, dass das Problem weiterhin als Krise besteht. Laut einem Bericht von Mustafa Mert Bildircin für BirGün und basierend auf dem AFAD-Bericht mit dem Titel „Integriertes Katastrophenmanagement – Arbeiten in der Katastrophenregion“ leben mit Stand Februar 2025 insgesamt 649.632 Menschen weiterhin in Containern. Dies zeigt, dass die Wohnungsbauversprechen der Regierung nur zu 50 Prozent erfüllt wurden.
DIE MEISTEN MENSCHEN IN HATAY
Trotz der 731 Tage, die seit den Erdbeben vom 6. Februar 2023 vergangen sind, wurde auch die Verteilung der Bürger, die noch immer in Containern leben, nach Provinzen veröffentlicht.
Hatay sticht als die Erdbebenprovinz mit der höchsten Anzahl an Menschen hervor, die in Containerstädten leben: 218.379 Personen.
Es wurde angegeben, dass in Malatya 112.726, in Adıyaman 118.204 und in Maraş 107.896 Menschen in Containerstädten um ihr Überleben kämpfen.