Albtraum durch Riesen-Nagetiere! In vier Städten traut sich niemand mehr auf die Straße

Die sich in Südamerika rasch ausbreitenden Nutria-Nagetiere bedrohen das Ökosystem und stellen ein Risiko für die öffentliche Gesundheit dar.

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Die als Nutria bekannten riesigen Nagetiere sind in Südamerika zu einem ernsthaften Problem geworden. Diese Tiere, die insbesondere in Feuchtgebieten große Zerstörungen anrichten, übertragen zudem gefährliche Krankheiten wie Tuberkulose und Septikämie. Dies stellt sowohl für das Ökosystem als auch für die menschliche Gesundheit eine ernsthafte Bedrohung dar.

DIE AUSBREITUNGSGESCHWINDIGKEIT IN STÄDTEN NIMMT ZU

Nutria-Nagetiere breiten sich in den Vereinigten Staaten in Bundesstaaten wie Louisiana, Kalifornien, Florida und New York rasch aus. Diese Nagetiere, die durch ihre großen orangefarbenen Zähne und langen Schwänze auffallen, können bis zu 20 Kilogramm schwer werden. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor der Gefahr, die diese Art in den Städten darstellt.

DAS ERBE DES PELZHANDELS

Die in den 1890er Jahren für den Pelzhandel eingeführten Nutria-Nagetiere wurden nach dem Zusammenbruch des Pelzmarktes in die Freiheit entlassen. Da sie keine natürlichen Feinde haben, vermehren sich diese Tiere unkontrolliert und verursachen große Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und Wasserbauwerken.

KONTROLLMASSNAHMEN WERDEN ERGRIFFEN

In Kalifornien gaben die Behörden bekannt, dass Tausende von Nutria-Nagetieren getötet wurden. In einigen Bundesstaaten wurden die Einfuhr, der Handel und die Haltung dieser Art verboten. Die Jagdmaßnahmen werden außerhalb der Städte durchgeführt. US-Behörden betonen, dass die Bevölkerung aufgeklärt werden müsse, um die Invasion zu stoppen.