Besorgniserregende Lage in der Türkei: Ackerland schwindet
In der Türkei nimmt die landwirtschaftliche Nutzfläche von Jahr zu Jahr weiter ab. Der Vorsitzende des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), Şemsi Bayraktar, äußerte sich dazu wie folgt: „Die Aufteilung fruchtbarer landwirtschaftlicher Flächen durch Genossenschaftsbildung in sogenannte Hobbygärten verstärkt die Zersplitterung des Ackerlandes weiter. Aus welchem Grund auch immer, die Teilung von landwirtschaftlichen Flächen und die Bebauung zwischen großen Grundstücken, wie es bei Hobbygärten der Fall ist, ist nicht vertretbar.“
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In der Türkei ist die landwirtschaftliche Nutzfläche in den letzten 20 Jahren um 3 Millionen Hektar zurückgegangen.
Der Vorsitzende des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), Şemsi Bayraktar, wies anlässlich des Tages des Bodens darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Flächen von Jahr zu Jahr abnehmen. Er betonte, dass die Gesamtfläche der Türkei, einschließlich der Flächen für mehrjährige Pflanzen, in den letzten 20 Jahren von 26,6 Millionen Hektar auf 23,9 Millionen Hektar gesunken ist.
Der Vorsitzende des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes, Bayraktar, erklärte: „Die Aufteilung fruchtbarer landwirtschaftlicher Flächen durch Genossenschaftsbildung in sogenannte Hobbygärten verstärkt die Zersplitterung des Ackerlandes weiter. Aus welchem Grund auch immer, die Teilung von landwirtschaftlichen Flächen und die Bebauung zwischen großen Grundstücken, wie es bei Hobbygärten der Fall ist, ist nicht vertretbar.“
Bayraktar sagte weiter: „In den Metropolen werden Grundstücke in Parzellen von bis zu 250 Quadratmetern aufgeteilt, um Hobbygärten anzulegen. Durch die Errichtung von Containern, Fertighäusern, Tiny Houses, Pools und anderen Betonbauten auf diesen kleinen Parzellen werden landwirtschaftliche Flächen vernichtet. Für diese Bebauungen gibt es keine rechtfertigende Erklärung. Obwohl die Zersplitterung und Teilung von Grundstücken im Rahmen des Bodenschutz- und Landnutzungsgesetzes verboten ist, zeigt die Zunahme der Hobbygärten, dass die Kontrollen unzureichend sind. Diese Entwicklungen müssen von den Kommunen gestoppt werden, bevor Beton auf die Flächen gegossen wird.“