Freispruch im Liegestuhl-Protest von Akyaka rechtskräftig

Der Freispruch für Umweltaktivisten, die wegen eines Protests gegen die Nutzung von Liegestühlen im Akyaka-Waldcamp in Muğla vor Gericht standen, ist nach der Berufung rechtskräftig geworden. Das Gericht stärkte damit die Aktivisten, die sich für das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu den Küsten einsetzten.

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Umweltaktivisten, die nach einem Protest gegen die Nutzung von Liegestühlen im Akyaka-Waldcamp in Muğla angeklagt waren, wurden freigesprochen. Obwohl das Urteil angefochten wurde, bestätigte das höhere Gericht den Freispruch und machte ihn damit rechtskräftig. Diese Entwicklung wird als wichtiger Schritt für das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu den Küsten gewertet.

Im Oktober 2023 hatten Umweltaktivisten in der Ortschaft Akyaka in Muğla gegen die Nutzung von Liegestühlen im Waldcamp protestiert, da diese den Zugang der Öffentlichkeit zur Küste behindere. Der Betreiber des Campingplatzes, die Muğla Hizmet Vakfı, war beschuldigt worden, durch die Liegestühle den freien Zugang der Bevölkerung zur Küste einzuschränken.

Wie der Journalist Yaşar Anter berichtete, wurden alle Angeklagten in dem nach dem Protest eröffneten Verfahren freigesprochen. Nach der Berufung gegen das Urteil bestätigte das höhere Gericht den Freispruch. Diese Entscheidung stützt die Forderungen der Umweltaktivisten nach öffentlichem Zugang zu den Küsten nachdrücklich. Das Urteil des Gerichts könnte einen Präzedenzfall für ähnliche Verfahren darstellen und eine wichtige Grundlage für die Verteidigung des Rechts der Öffentlichkeit auf Zugang zu den Küsten bilden.